Ein Anti Viren Programm gehört auf jeden PC
Als Computervirus wird ein Programm bezeichnet, das sich redupliziert, indem es sich auf viele Computerprogramme einschleust. Der Virus, der sich in den Computer eingeschleust hat, kann erhebliche Beeinträchtigungen im System verursachen, die in der Regel durch die Schädigung der Hardware, der Software und des Betriebssystems hervorgerufen werden. Der Begriff Computervirus wird auch für einen Wurm oder ein Trojanisches Pferd verwendet, da der Anwender diese beiden auf Anhieb nicht unterscheiden kann uns sie der Kategorie Viren zuzuordnen sind.
Ein Computervirus nutzt die vorhandenen Ressourcen des betroffenen Systems um sich zu verbreiten und verursacht dabei enorme Schäden die bis hin zum Datenverlust führen können. Da in der heutigen Zeit beinahe jeder Computer an ein Netzwerk mit Internet angeschlossen ist, wurden die Computerviren fast vollständig von den Würmern verdrängt, da diese sich in kürzerer Zeit wesentlich schneller verbreiten können.
Zur Vernichtung von Computerviren gibt es sogenannte Antivirenprogramme. Anfangs scannt ein Antivirenprogramm den Computer nach Viren und gleicht diese mit der vorhandenen Viren-Datenbank ab. Da neuartige bzw. unbekannte Viren nicht "bekämpft" werden können ist es von größter Wichtigkeit, das Antivirenprogramm regelmäßig beim Hersteller zu updaten (neue Informationen zu Viren herunterladen). Einige Viren, insbesondere Rootkits, sind so gut getarnt, dass diese von Antivirenprogrammen fast nicht mehr identifiziert werden können.
Die Antivirenprogramme haben zwei grundsätzliche Arbeitsweisen. Die Erste ist, dass das Antivirenprogramm ständig (z.B. jede halbe Stunde) den Computer nach Viren scannt, die Zweite besteht darin, dass der Benutzer einen Scan manuell anordnen muss. Kein Antivirenprogramm bietet 100%igen Schutz vor den Eindringlingen, allerdings erhöht sich die Chance auf Schutz durch die Installation mehrerer Programme.
Viren gelangen meist durchs Internet auf den Computer. In erster Linie werden sie auf unseriösen Webseiten wie z.B. Pornoseiten verbreitet, aber auch durch "einfaches" Surfen im Internet. Auch die Verbindung mit einem befallenen Netzwerk kann zu einer Infektion mit den schädlichen Viren führen.

