Bildschirmschoner: Unterhaltsame Arbeitspausen
Ursprünglich hatten Bildschirmschoner eigentlich nur den Zweck, den Monitor davor zu bewahren, dass sich die Umrisse der stehenden Anwendungen in die Mattscheibe einbrennen. Damit also - beispielsweise in einer Arbeitspause - nicht dasselbe Bild über längere Zeit angezeigt wurde, sollte ein Bildschirmschoner Bewegung auf Desktop bringen. Inzwischen ist diese Bestimmung eher nebensächlich geworden. Vielmehr werden die kleinen Programme mittlerweile hauptsächlich dazu verwendet, dem Rechner eine persönliche Note zu verleihen oder die Arbeitspausen zu verschönen.
Man kann sich beispielsweise seine Lieblingsfotos in einer Art Diashow anzeigen oder sich mit Impressionen aus fremden Ländern in Urlaubsstimmung versetzen lassen. Je nach Lust und Laune kann man Weihnachten, die Tiefsee, wilde Tiere oder den Sternenhimmel auf den Rechner holen. Es gibt eine riesige Auswahl, in der jeder für seinen Bedarf das passende Angebot finden sollte – die Bandbreite reicht von einfachen akstrakten Mustern bis zu komplexen Multimedia-Anwendungen in 3D. Daneben ist auch eine sinnvolle Nutzung möglich, indem man sich über die neuesten Nachrichten informiert oder nebenbei Vokabeln lernt.
Man kann über die Systemsteuerung oder den Menüpunkt "Anzeige", der bei einem Rechtsklick auf den Desktop erscheint, festlegen, nach welcher Zeit der Bildschirmschoner einsetzen soll. Sobald man die Maus bewegt oder die Tastatur betätigt, wird die Anzeige beendet und man kann dort weiterarbeiten, wo man zuvor aufgehört hat.
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