Neue Sicherheitslücke in Microsoft Word
Von dem neuen Sicherheitsleck ist definitiv Microsoft Word 2000 betroffen, möglicherweise auch weitere Word-Versionen. Das Öffnen eines manipulierten Word-Dokuments kann dazu führen, dass ein Angreifer die vollständige Kontrolle über den befallenen Rechner erlangt.
Bisher wurde von Microsoft noch kein Sicherheitsupdate bereitgestellt, das die Schwachstelle schließt. Das Risiko wird als hoch bezeichnet. Bis ein Update verfügbar ist und installiert wurde, sollten Word-Dokumente ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen geöffnet werden, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Noch kein Patch vorhanden
Insbesondere Word-Dokumente in unverlangt zugesandten E-Mails oder in E-Mails von unbekannten Absendern sollten möglichst nicht
geöffnet werden. Öffnet der Anwender das speziell präparierte Word-Dokument trotzdem, können beliebige Kommandos ausgeführt werden, die in die Word-Datei integriert wurden. Arbeitet der Anwender mit Administrator-Rechten, kann ein Angreifer die vollständige Kontrolle über den Rechner erlangen.
Ein derart präpariertes Word-Dokument kann als Anhang in E-Mails enthalten sein, aber auch auf Webseiten abgelegt werden. Die Lücke wird nach derzeitigen Erkenntnissen bereits vereinzelt im Internet ausgenutzt, um Trojaner-Schadsoftware (Trojan.Mdropper.W) zu verbreiten.



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