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Privatsphäre schützen mit Google Clean

Abgelegt unter: Google,Kaufsoftware,Tipps & Tricks,YouTube & Co. | Autor: Oliver | 01. September 2009

Die kostenlosen Google-Programme sind hilfreich und setzen sogar Maßstäbe. Google Earth oder auch der gratis Browser Google Chrome sind nur zwei Beispiele hierfür. Allerdings haben die Google Tools auch durch ihre Redseligkeit die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wer die Anwendungen nutzen und trotzdem privat bleiben will, dem kann geholfen werden.

Google Clean – wofür?

Google bietet nicht wenige kostenlose Programme an, z.B. die Google Toolbar, Google Desktop, Chrome, Picasa, Earth und und und.. Selbige telefonieren aber gern nach Hause, und zwar ungefragt! Wer nicht möchte, dass Google persönliche Informationen sammelt, der muss hier manuell einen digitalen Riegel vorschieben. Darum kümmert sich GoogleClean – ein Tool für alle.

Google Clean – Funktionsumfang

Als weltweit erstes Tool weltweit schiebt GoogleClean 1.0 der unerwünschten Übertragung unnötiger Daten vom eigenen Rechner aus ins Internet einen Riegel vor – und zwar für sämtliche Google-Programme auf einmal. Benutzerkennzahlen werden dabei anonymisiert, persönliche Daten gelöscht und Analyse-Cookies vernichtet – ohne dass darunter die eigentliche Funktionalität der Google-Programme leidet. Anschließend können die Anwender die Programme genau so weiterverwenden, wie das vorher auch schon getan haben. Es werden nur keine privaten Daten mehr an Google übertragen.

GoogleClean – Schnellstart und GoogleClean Radar

GoogleClean macht keine Gefangenen und startet sofort durch. Gleich nach dem Start scannt das Tool das System und prüft den aktuellen Status. Dabei gibt das Programm bereits bekannt, wie viele Google-Einstellungen für die auf dem Rechner vorgefundenen Programme noch auf die optimalen Werte gesetzt werden sollten. Auch die Google und YouTube Cookies, die auf dem Computer gespeichert sind, werden gelistet.

Aus dem Programmfenster heraus ist es möglich, alle Einstellungen in diversen Untermenüs kontrolliert und selektiv zu ändern. Einfacher ist aber, den so genannten Schnellstart zu verwenden. Er optimiert alle Google-Anwendungen auf einmal und setzt die vorgegebenen Sicherheitseinstellungen so, dass Google in Zukunft alle für den Benutzer entbehrlichen “Sendeaktivitäten” einstellt. Anschließend ist das System “sauber” und funkt keine Daten mehr in die Zentrale.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, lässt sich das so genannte GoogleClean Radar starten. Es startet zusammen mit Windows und hält sich fortan im Hintergrund, um den Computer zu überwachen. Sobald es nötig wird, löscht das GoogleClean Radar neu angelegte Google-Spuren, Cookies und weiteren überflüssigen Datenmüll.

GoogleClean 1.0: Funkstille für Google-Anwendungen

Was kann GoogleClean 1.0 alles? GoogleClean stellt bei allen Google-Programmen die unnötigen Schnüffelfunktionen ab. Im Einzelnen:

- Google Toolbar: Es wird verhindert, dass die Toolbar besuchte URLs oder fehlerhafte URLs an Google weiterleitet und Nutzungsstatistiken erhebt. Auch das Speichern der Suchhistorie, der Online-Lesezeichen, der Formulardaten und der Passwörter lässt sich unterbinden.
- Google Web Anwendungen (Suche, Mail, Maps, etc.): Spezielle Google-Cookies erlauben es Google, den Weg des Anwenders durch die verschiedenen Google-Anwendungen mitzuverfolgen. Diese Cookies können nun gezielt gelöscht werden.
- Google Chrome: Die eindeutige ID eines jeden Chrome-Browsers wird gelöscht. Außerdem verhindert das Tool das Übertragen der Adressen der besuchten Webseiten. Auch Cache- und Browserverlaufs-Daten können entfernt werden.
- Google Desktop Search: Das Senden von Nutzungsstatistiken und von Absturzberichten wird auf Wunsch gezielt unterbunden.
- Google Analytics Tracking: Die meisten Webseiten nutzen – unsichtbar für den Besucher – Google Analytics für die eigene, interne Statistik. Die Daten werden auch an Google übertragen. GoogleClean löscht Tracking Cookies von Analytics.
- Google Earth: Nutzungsdaten werden nicht mehr an Google übertragen und auch die eindeutige ID des Nutzers wird auf Wunsch entfernt. Die Suchhistorie und der Cache mit geografischen Orten können ebenfalls entfernt werden.
- Google Updater: Fast alle Google Anwendungen nutzen dieses Tool, um Updates einzuspielen. Dabei sendet das Modul ebenfalls Daten nach Hause. Schluss damit.
- Google YouTube: YouTube zeigt nicht nur Videos im Internet an, sondern speichert bei jedem Besuch auch Cookies mit Informationen zum Besucher. Neben den normalen Cookies von YouTube löscht GoogleClean auch so genannte Flash Cookies, die von vielen Reinigern noch übersehen werden.
- Google Picasa: Das Tool unterbindet die Übertragung von Nutzungsdaten an Google und leert den Cache der Bilddaten.

GoogleClean 1.0 gratis testen

GoogleClean kann für 30 Tage vollkommen kostenfrei getestet werden. Der Download wiegt knappe 12 MB, die Vollversion kostet 14,90 Euro. Lauffähig ist Clean unter Windows XP und Vista.

Download

Google Clean | ca. 12 MB
30 Tage Testversion
Download GoogleClean

Mehr Infos

Hier finden Sie weitere Infos
zu den Themen Privatsphäre
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