Musikdateien in andere Formate umwandeln
Es gibt eine Fülle verschiedener Audioformate, die nicht alle für jeden Zweck geeignet sind. Das macht es mitunter nötig, Musikdateien von einem Format in ein anderes umwandeln zu wollen. Wenn man beispielsweise beim Joggen seine als CD erworbene Musik auf einem kleinen, handlichen Player hören möchte muss man die Tracks von der CD schon aus Platzgründen zunächst einmal in ein vom Wiedergabegerät unterstütztes Format bringen. Am weitesten verbreitet ist dabei MP3. Dank der Komprimierung belegen Mp3-Dateien nur etwas ein Zehntel des Speicherplatzes der Originaldatei, ohne dabei schwere hörbare Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.
Die großen Online-Musikshops setzen allerdings beim Download auf andere komprimierte Formate. So bietet Apple die Musik im iTunes-Store als AAC an, während andere Portale Microsofts WMA verwenden, da man die Stücke so mit einem Kopierschutz versehen kann. Eine zwar qualitativ gute, trotzdem aber nicht weit verbreitete Open-source-Alternative ist Ogg Vorbis. Allerdings wird dieses Format ebenso wie das verlustfreie Flac nicht von allen Mp3-Playern unterstützt.
Bei der Umwandlung von Musikdateien ist zu beachten, dass es nach deutschem Urheberrechtsgesetz nicht erlaubt ist, einen etwaig vorhandenene Kopierschutz zu entfernen. Auch Programme, die dazu in der Lage sind, dürfen hierzulande weder angeboten noch beworben werden. Wenn man dennoch seine kopiergeschützte Musik – beispielsweise für die Verwendung auf einem mobilen Player – auf legalem Weg konvertieren möchte, muss man auf einen alten Trick zurückgreifen und die Musik beim Abspielen mit einem Recording Tool im gewünschten wieder aufzeichnen. Es gibt verschiedene Tools, die dies automatisiert erledigen.

