Doom Softwareicon Doom

Doom gilt als einer der wichtigsten Meilensteine bei der Entwicklung des Genres der Ego-Shooter. Als das Ballerspiel im Jahr 1993 erschien, bot es für damalige Verhältnisse revolutionäre PC-Grafik. Doom landete wegen des von Pixelblut triefenden Spielablaufs in Deutschland allerdings schnell auf der Liste der indizierten Spiele. Erst 2011 hob das BPJM die Indizierung wieder auf. Bei der Web App Doom handelt es sich um einen Eins-zu-Eins Port der kostenlos erhältlichen ersten Doom-Episode "Knee-Deep In The Dead". Die Hintergrundgeschichte von Doom ist schnell erzählt: Ein Space-Marine kämpft auf dem Mars gegen Zombies, Dämonen und andere mutierte Geschöpfe. Munter nach dem Motto: "Erst schießen, dann fragen", kämpft man sich durch zahlreiche Level, die durch einfache Puzzles aufgelockert werden. Das eigene Alter-Ego steuert man in Doom per Pfeiltasten oder den Tasten W, A, S, D. Türen oder Schalter betätigt man mit der R-Taste. Geschossen wird mit einem Druck auf die Leer-Taste, während man mithilfe der Shift-Taste rennt und via Zahlentasten die Wahl der Waffe trifft. Per Tab blendet man in Doom eine Karte des aktuellen Levels ein. Durch das Einsammeln von Medipacks füllt man verlorene Lebensenergie wieder auf. Außerdem liegen in den Levels zusätzliche Munition und kugelsichere Westen verstreut. Mit Doom feiert der wichtigste Vertreter des frühen Ego-Shooter-Genres im Browser ein gelungenes "Revival". Auch wenn die Grafik naturgemäß auf den Stand des Jahres 1993 "eingefroren" ist, hat Doom nichts von seinen Shooter-Qualitäten verloren. Kurzum: Ein klare Spiele-Empfehlung für alle, die sich nicht an Pixelblut stören.

Einschränkungen von Doom

Doom Web App erfordert einen aktuellen Browser mit installiertem Adobe Flash 10.

Pro

  • Kostenlos
  • Keine Installation erforderlich
  • Klassiker unter den Ego-Shootern
  • Actionreiche Baller-Einlagen

Contra

  • Grafik nicht mehr zeitgemäß
  • Erfordert Adobe Flash 10
  • Es fließt viel Pixelblut

Screenshots von Doom