Offline-Browser: Relikte mit Existenzberechtigung
In Zeiten von DSL, komplexen Online-Anwendungen und tief verschachtelten Websites muten Offline-Browser wie ein Relikt aus der Urzeit des Internets an. Doch auch heute noch haben Offline Browser Ihre Existenzberechtigung - beispielsweise dann, wenn die eigene Internetverbindung eben kein DSL ist, sondern langsam über Modem aufgebaut werden muss.
Auch bei schwer erreichbaren Internetseiten kann ein Offline-Browser hilfreich sein, denn hat man die Seite erst einmal heruntergeladen und archiviert, kann man sie anschließend im Offlinebrowser bequem betrachten und durchstöbern.
Ausgehend von der Startseite der Page (Indexseite) versuchen Offline-Browser alle Seiten des Auftritts lokal zu speichern. Natürlich geht das nicht bei riesigen, dynamischen und mehrfach täglich aktualisierten Seiten, wohl aber bei kleineren Seiten, die sich insbesondere mit speziellen Themen beschäftigen.
Nach dem Download hat man jedenfalls diese HTML-Seiten auf der eigenen Festplatte zur Verfügung und kann sie offline durchschauen - gegebenenfalls fehlen die Bilder, aber die Texte sind allesamt vorhanden.
Übrigens kann ein Offline-Browser auch dann hilfreich sein, wenn man eigene HTML-Seiten "bastelt": Mit einem Offlinebrowser entdeckt man fehlende Bilder oder Links sehr viel schneller!

