Der Scanner gibt mithilfe von Sensoren analoge Quelldaten in digitaler Form wieder. Da sein Einsatzgebiet sehr vielschichtig ist, gibt es auch unzählige Scannertypen. Für den User sind vor allem Dokumentenscanner von Bedeutung, die oftmals in einem Drucker integriert sind. Viele kostenlose Programme sorgen dafür, dass die digitalen Ergebnisse des Scannens optimal weiterverwendet und bearbeitet werden können.

Die unzähligen Varianten eines Scanners

Die Zahl der heute existierenden Scannerarten ist enorm. Allein für das Digitalisieren von Dokumenten gibt es eine Vielzahl an Typen, die diese Aufgabe erfüllen. Der Dokumentenscanner wird in diesem Bereich als Oberbegriff verwendet und vereint unter sich spezielle Geräte, wie Hochgeschwindigkeitsscanstraßen, Belegscanner, Flachbettscanner oder Einzugsscanner. Letzteres ist auch in Faxgeräten verbaut. Es gibt aber auch sehr viel speziellere Scanner, die unter anderem bei der Filmabtastung von Film-Negativen oder Dias zum Einsatz kommen. Daneben gibt es Buch-, Hand- und 3D-Scanner. Sogar in der Medizin findet der Scanvorgang Verwendung, beispielsweise bei Röntgenaufnahmen, der Computertomografie oder PET (Positronen-Emissions-Tomographie).

Nicht mehr aus dem Alltag vieler User wegzudenken sind zudem Scanner, die im Smartphone integriert sind. Diese können QR- und Barcodes einlesen und dahinter abgelegte Texte, URLs, Kontaktdaten oder Termine auslesen. Zur optimalen Nutzung dieser Funktion gibt es verschiedene Scan-Apps für Android und iOS.

Scanner

Arbeitsweise der Scannerarten

So unterschiedlich die Einsatzgebiete von Scangeräten sind, so sind sie, was ihre Arbeitsweise angeht, doch grundlegend gleich. Die Vorlage, also zum Beispiel das Dokument, wird zunächst beleuchtet. Dann wird das reflektierte Licht über eine so genannte Stablinse an einen Sensor weitergegeben. Nun findet eine Umwandlung der analogen Lichtsignale in digitale statt. Zur gleichen Zeit wird eine gleichmäßige Bewegung senkrecht zur Sensorausdehnung durchgeführt, die durch das Vorlagendokument oder die Sensoroptik realisiert wird.

Wie gut die Ergebnisse eines Scanners sind, hängt von den Eigenschaften des Geräts ab. So spielen Abtast-, Raster- und Ausgabefrequenz sowie Farbtiefe, Dichte- und Tonwertumfang eine entscheidende Rolle. Auch die Scan-Geschwindigkeit kann als Qualitätsmerkmal herangezogen werden.

Scanner Funktionen

Scan-Software unterstützen die Digitalisierung

Für den reibungslosen Ablauf eines Scan-Vorgangs gibt es ein großes Angebot an Software, die meist kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Diese Scan-Tools ermöglichen nicht nur die Bedienung der Geräte via PC. Sie bringen meist auch viele clevere Features zur Bearbeitung und Weiterverwendung der Scans mit. Die Bilddrehung oder Umsortierung gehört noch zu den leichtesten Aufgaben. Einige Programme erlauben eine umfangreiche Bearbeitung der Bilddateien wie Radieren und Begradigen oder das Umwandeln in alle gängigen Formate. Auch der direkte Versand per Mail ist mit vielen Tools möglich. Wichtig ist beim Download solcher Software, dass sie auch mit dem eigenen Scanner kompatibel ist.