Spielkonsolen sind Stromfresser

Jan Weller von Jan Weller, 29.11.2006, 08:00 Uhr

Die neuesten Spielkonsolen benötigen oft mehr Strom als moderne Fernsehgeräte. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt daher, die Geräte in Pausen oder nach Spielende vom Netz zu trennen.

Das Weihnachtsfest rückt näher und Videospiele und Spielkonsolen stehen auch in diesem Jahr auf vielen Wunschzetteln ganz oben. Was viele nicht wissen: Einige Spielkonsolen verbrauchen mehr Strom als ein großer Flachbildfernseher und verursachen damit erhebliche Stromkosten, das meldet die Initiative EnergieEffizienz.

So erfordern einige Spielkonsolen der neusten Generation durchaus 160 Watt. Zum Vergleich: Ein sparsamer LCD-Flachbildfernseher mit einer Bilddiagonale von 80 cm "zieht" nur rund 110 Watt. Selbst im Stand-by-Betrieb übertreffe der Verbrauch vieler Spielkonsolen die meisten modernen Fernsehgeräte. Nicht zu vergessen sei zudem der Strombedarf von Zusatzgeräten wie Fernseher oder Stereoanlage.

Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt deshalb, die Spielkonsole und alle erforderlichen Geräte sofort nach Spielende, aber auch bei längeren Pausen, ganz vom Stromnetz zu trennen, am besten über eine schaltbare Steckdosenleiste. Allgemein rät die Initiative EnergieEffizienz beim Kauf von Elektronikartikel auf den Stromverbrauch beziehungsweise die Leistungsaufnahme der Geräte zu achten. Dieser lasse sich notfalls auch beim Fachhändler erfragen.

Tipp: Wer seine Stromkosten - zusätzlich zu Stromsparmaßnahmen - senken möchte, sollte einen Stromvergleich mit einem Online-Tarifrechner machen, beispielsweise auf Stromtarife.net. Bei solchen Angeboten kann man seinen jährlichen Stromverbrauch eingeben und infolge eines Postleitzahlenabgleichs feststellen lassen, welcher Stromanbieter ggf. günstiger ist als der augenblickliche Versorger. So lassen sich leicht 100 Euro oder mehr pro Jahr sparen!

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