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Photoshop Texturen schnell und einfach erstellen

Anna K. Anna K.

Photoshop ist nach wie vor unangefochten die Nummer eins unter den Bildbearbeitungsprogrammen. Wer noch nicht im Besitz der Standardsoftware ist, kann Photoshop hier herunterladen. Ein hilfreiches und vielseitig einsetzbares Tool der Adobe-Software sind Texturen. Unter Photoshop Texturen versteht man in der Bildbearbeitung eine Art komplette oder flächenweise Überlagerung des eigentlichen Bildes. Damit lassen sich Fotos mit interessanten Strukturen versehen, Hintergrundbilder für Webseiten erstellen oder 3-D-Modellen eine beliebige Oberfläche – wie Holz, Leder oder Metall – zuweisen. Idealerweise lassen sich Texturen auf eine beliebige Größe vervielfachen. Erreicht wird das durch eine sogenannte nahtlose Kachelung der Seitenübergänge ¬– also das übergangslose Aneinanderkopieren der Bildvorlage in eine oder zwei Richtungen.

Für Photoshop Texturen das passende Bild auswählen

Um die oben erwähnte Nahtlosigkeit zu erhalten, sollten vor Erstellung ein Bild mit folgenden Eigenschaften gewählt werden:

  • Hohe Auflösung

  • Gleichmäßige Belichtung

  • Keine Schlagschatten

  • Kontrastreichtum

  • Neutrale Farben

  • Großflächigen und regelmäßigen Strukturen

Photoshop Texturen Quelle: Photoshop Tutorial: Seamless Texture in Photoshop erstellen

Hat man sich für ein Bild entschieden, muss der Bereich für die Photoshop Textur ausgewählt werden. Manchmal eignet sich auch das gesamte Bild, um eine Textur zu erstellen. Oftmals empfiehlt es sich jedoch, nur einen bestimmten, möglichst gleichmäßigen Bildausschnitt zu wählen. Um zu testen, wie das Bild gekachelt aussieht, empfiehlt es sich, vorab das Foto oder den gewählten Bildausschnitt neben- und untereinander zu kopieren. So erhält man einen Eindruck, wie die Textur am Ende aussehen wird, und ob die Übergänge der einzelnen Kacheln nahtlos ineinander übergehen. Am effektivsten lässt sich das mit dem Photoshop Tool 3D/Neue Kachelung überprüfen oder man kopiert das Bild mehrmals in eine neue, größere Datei.

Übergänge korrigieren

Sind die Übergänge zwischen den einzelnen Kacheln zu hart, kann dies durch Auswahl eines gleichmäßigeren, homogeneren Bildausschnittes behoben werden. Dabei sollte bei den Abmessungen des Bildausschnittes möglichst auf eine gerade Pixelzahl geachtet werden. Da jede Textur anders ist, gibt es verschiedene Wege, verbliebene Übergänge zu beheben. So lassen sich durch Drehungen und Spiegelungen im Allgemeinen sehr gute Effekte erzielen. Kopierstempel und dem Ausbessern-Werkzeug lassen kleinere Übergänge verschwinden, sodass stimmige und gleichmäßige Photoshop Texturen entstehen.

Photoshop Texturen Übergang Quelle: Photoshop Tutorial: Seamless Texture in Photoshop erstellen

Photoshop Texturen abspeichern und laden

Ist die Textur so wie gewünscht: homogen und ohne sichtbare Kanten, lässt sich diese in Photoshop als solche abspeichern. Dazu wählt man Bearbeiten und Muster festlegen. Photoshop speichert dann alle sichtbaren Ebenen als Textur ab. Sie ist nun für folgende Bearbeitungen abrufbar. Dazu öffnet man in Photoshop die Option Berabeiten/Fläche füllen. Unter dem Punkt Füllen wählt man im Anschluss aus dem Drop-down-Menü die Option Muster. Hier erscheinen alle abgespeicherten Photoshop Texturen, aus denen ausgewählt werden kann. So kann die aktive Ebene mit der ausgewählten Textur gefüllt werden.

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Software aus dem Artikel

Adobe Photoshop

Besser geht's nicht: Bildbearbeitung der absoluten Spitzenklasse

Adobe Photoshop
Hersteller:
Lizenzart:
Shareware
System:
Win 7, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
CC 2017
Leserwertung:
3.34/5