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Albion Online Schwarzmarkt: So läuft der Handel

Sonja U. Sonja U.

In einer Spielwelt, in der die Spieler die gesamte Wirtschaft bestimmen, dürfen auch zwielichtigere Handelswege nicht fehlen. Wir verraten Euch, was es mit dem Albion Online Schwarzmarkt auf sich hat und wie Ihr damit umgehen könnt.

Albion Online Schwarzmarkt
Stabilisiert auf dubiose Art das Handelssystem: der Albion Online Schwarzmarkt. (Bild: Sandbox Interactive/Redaktion)

Der Albion Online Schwarzmarkt bringt Würze ins Handeln

Mit dem Albion Online Download erhaltet Ihr ein Spiel, das unglaublich offen ist: Nahezu alles wird von Euch als Spielern selbst hergestellt – durch An- und Abbau von Rohstoffen, Schmiedekunst, Schneiderei. Ebenso frei ist das Handelssystem im Spiel. Aber wie funktioniert ein Markt am besten? Richtig: durch Angebot und Nachfrage. Dass da aber ein Schwarzmarkt nicht weit ist, passt zum freien Spielaufbau.

Ein „Problem“ in dieser freien Wirtschaft, in der alle Gegenstände ja von Spielern hergestellt werden, ist die nicht vorhandene Droprate an interessanten Gegenständen, wenn Ihr beispielsweise Monster besiegt oder Truhen öffnet. Theoretisch dürften Euch dann nur Rohstoffe erwarten. Als Spieler freut man sich aber auch sehr über vollständige Rüstungen oder Waffen. Und hier kommt der Albion Online Schwarzmarkt ins Spiel.

Auf nach Caerleon

Für den Schwarzmarkt haben die Entwickler einen NPC ins Spiel eingefügt, dem Ihr als Spieler von Euch gefertigte Gegenstände verkaufen könnt. Der Schwarzhändler wiederum verteilt sie über relativ undurchsichtige Wege an die Fraktionen, lässt sie aber auch Monstern zukommen oder in Truhenfallen – und so kommen dann wiederum andere Spieler an die Ware.

Stationiert ist der Schwarzmarkt in einem Gebäude in der Stadt Caerleon – recht passend: Die Hauptstadt gilt ein wenig als das kriminelle Zentrum Albions.

Albion Online Schwarzmarkt Angebot und Nachfrage
Die Preisgestaltung orientiert sich an Angebot und Nachfrage. (Bild: Sandbox Interactive)

Angebot und Nachfrage stabilisieren den Markt

Wenn Ihr also ein paar Gegenstände loswerden wollt, macht Euch auf in die dunklen Gefilde Caerleons und sucht den Schwarzmarkt-Händler auf. Dieser wird Euch für Eure Waren allerdings keine Festpreise anbieten. Das kommt immer auf Angebot und Nachfrage an. Die Nachfrage, so erklären es die Entwickler, entsteht quasi im Kampf. Besiegt Ihr als Spieler einen Monstermob, kann eine Art Kaufauftrag basierend auf Eurer Spielerstatistik entstehen, was die Preise erhöht.

Die Drops werden entsprechend angepasst, damit das System stabil bleibt. Ein Beispiel: Würden normalerweise 100 Silberstücke von einem Monstermob fallengelassen oder in einer Truhe gefunden, werden nun mit dem Schwarzmarkt-System beispielsweise 20 % davon entfernt und der Wert entsprechend mit einem Item vom Schwarzmarkt aufgefüllt.

Die Monster und Truhen wiederum haben gewisse Kapazitäten für bestimmte Items. Gibt es diese Items gerade im Schwarzmarkt, ist die Chance hoch, dass eines dieser Items gedroppt wird.

Albion Online Schwarzmarkt Droprate
Die Droprate beim Sieg über Monster oder beim Fund von Truhen erhöht sich um Schwarzmarkt-Gegenstände. (Bild: Sandbox Interactive)

Überangebot wird verhindert

Einen Haken gibt es aber – schließlich handelt es sich bei einem Schwarzmarkt immer um ein zum gewissen Grad dubioses Handelssystem. Nicht jedes Item findet seinen Weg zu den Spielern. Das wiederum ist zwar ärgerlich für einzelne Spieler, aber für den Markt gut. Überproduktion und damit Warenüberschuss bestimmter Items wird so vermieden.

Eine genauere Erklärung des Ganzen in englischer Sprache findet Ihr in diesem Video von Game Director Robin Henkys:

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