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So vermeidet man die ALDI TALK Kostenfalle!

Rainer W. Rainer W.

Eine ALDI TALK Kostenfalle droht Kunden des beliebten Mobilfunktarifs. Wer beim Buchen der Flatrate einen Haken an der falschen Stelle setzt, kann mit dem Zehnfachen der normalen Kosten belastet werden. Die Verbraucherzentrale schlägt bereits Alarm und warnt eindringlich vor dem Problem. Wir zeigen, wie man die heikle Kostenfalle vermeidet!

ALDI TALK Kostenfalle: Statt 7,99 Euro fast 100 Euro bezahlen

ALDI TALK gehört nicht zuletzt dank der ALDI TALK App, mit der Kunden das eigene Konto bequem verwalten können, zu den beliebtesten Mobilfunkdiensten. Wer bei ALDI TALK eine Flatrate für 7,99 Euro bucht, sollte sich eigentlich darauf verlassen können, dass nicht plötzlich am Monatsende nahezu 100 Euro auf der Rechnung stehen. Dies kann jedoch Kunden des Mobilfunkanbieters durch eine neue ALDI TALK Kostenfalle laut der Verbraucherzentrale NRW durchaus passieren. Das ALDI TALK Paket 300 enthält 300 Gesprächsminuten oder SMS pro Monat und 300 MB mobiles Internet. Wenn Kunden die Aufladeoption "unter fünf Euro" setzen, wird das Guthaben automatisch aufgeladen, sobald es unter fünf Euro sinkt.

Aldi Talk Kostenfalle

ALDI beendet die 300-Flatrate und rechnet zum teuren Basistarif ab

Das Problem: Wenn jedoch das Prepaid-Guthaben zwischen 5 Euro und 7,98 Euro beträgt, wird die Prepaid-Karte nicht neu aufgeladen, weil das Guthaben ja nicht unter fünf Euro gesunken ist. ALDI TALK beendet nun nach Ablauf des Monats automatisch die 300-Flatrate für Telefonie, SMS und mobiles Internet. Die kostspielige Folge: ALDI TALK rechnet fortan unbemerkt zum zehnmal teureren Basistarif ab, was der Kunde jedoch leider erst dann bemerkt, wenn ihm die Rechnung präsentiert wird. Wenn die Flatrate voll ausgenutzt wird, muss er durch die ALDI TALK Kostenfalle ein Vielfaches des Flatrate-Tarifs bezahlen und mit Kosten von rund 100 Euro rechnen.

Automatische Aufladung muss auf 8 Euro hochgesetzt werden

Die ALDI TALK Kostenfalle wird zwar in den "Besonderen Geschäftsbedingungen" für die mobile Prepaid-Karte vom Discounter korrekt beschrieben, aber kaum ein Kunde liest bekanntlich das Kleingedruckte. Daher fordern Verbraucherschützer, dass die niedrigste Stufe für eine automatische Aufladung auf 8 Euro heraufgesetzt werden muss, um sicher zu stellen, dass stets der passende Betrag für die Bezahlung der Flatrate verfügbar ist.

Unsere Empfehlung zur Vermeidung der ALDI TALK Kostenfalle

Wer in die Kostenfalle geraten ist, muss meist zahlen. In Einzelfällen zeigt sich ALDI laut Verbraucherzentrale kulant und erstattet bei schneller Rückmeldung zumindest Teilbeträge. Unsere Empfehlung: Wer nicht in die böse Aldi Talk Kostenfalle tappen möchte, achtet beim Buchen einer ALDI TALK Flatrate darauf, wo er seinen Haken setzt. Wer hingegen bereits eine Flatrate gebucht hat, sollte immer ausreichend Prepaid-Guthaben auf dem Konto haben. Außerdem können Verbraucher über die ALDI TALK-App den aktuellen Status abfragen und eindeutig klären, ob zu Flatrate- oder Basis-Tarif-Konditionen abgerechnet wird.

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Mit der ALDI TALK App den Tarifverbrauch immer und überall parat haben

ALDI TALK
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Android
Sprache:
Deutsch
Version:
5.2.3
Leserwertung:
3.02/5