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Vorsicht! Verstärkt Amazon-Phishing-Mails im Umlauf

Anna K. Anna K.

Verstärkt Amazon-Phishing-Mails mit korrekten Daten im Umlauf! Wir verraten, wie man die betrügerischen Nachrichten erkennt und sich vor Betrug schützen kann!

Amazon Phishing

Die betrügerischen Nachrichten, die sich derzeit vermehrt in den Postfächern der Amazon-Kunden finden, sehen täuschend echt aus.

Amazon Phishing Beispiel

Selbst die Absender service@amazon.de oder noreply@amazon.de wirken auf den ersten Blick vertrauenserweckend. Kunden werden unter dem Vorwand, es sei ein verdächtiger Vorgang festgestellt worden oder es hätte eine Erneuerung im System gegeben, zur erneuten Eingabe ihrer Nutzerdaten aufgefordert. Würde nicht rechtzeitig reagiert, müsse der Kontoinhaber für die entstehenden Kosten aufkommen. Diese Links sollten auf keinen Fall angeklickt werden.

Ein Hinweis vorab: Eine sichere Eingabe der persönliche Daten ist ausschließlich auf der Website von Amazon oder nach dem Amazon App Download direkt in der Anwendung möglich.

Amazon Phishing: Auf keinen Fall antworten!

Auch wenn der Inhalt sehr dringlich wirkt, sollten Kunden auf keinen Fall auf die E-Mail antworten oder gar ihre Daten auf der angegebenen Website eingeben. Amazon Phishing kann man trotz täuschend echter Aufmachung sehr einfach identifizieren. Amazon selbst macht darauf aufmerksam, dass prinzipiell keine E-Mails versendet werden, die:

  • … eine Datenverifizierung über einen Link verlangen.
  • … Anhänge oder Software zur Installation beinhalten.
  • … auf unbekannte Bestellungen verweisen. Diese lassen sich auf der Website unter dem Punkt Meine Bestellungen einsehen.
  • … auf Seiten verlinken, die keinen Punkt vor der Endung .amazon.de haben.
  • … Rechtschreibfehler enthalten.

Zudem lassen sich bei den zur Dateneingabe angegebenen Websites keine Verlinkungen öffnen. Sollte einer dieser Punkte erfüllt sein, kann man davon ausgehen, dass es Cyber-Kriminelle auf die Bankdaten abgesehen haben. Was ist dann zu tun?

1. Amazon Phishing wurde erkannt

Hat man eine betrügerische E-Mail identifiziert, sollte man diese direkt bei Amazon melden. Betroffene Kunden können Betrugsfälle unter stop-spoofing@amazon.com melden. Dazu sollte die Phishing-Mail möglichst als Anhang versendet werden. Sollte das nicht möglich sein, kann diese auch als Weiterleitung verschickt werden. Innerhalb weniger Minuten nach Meldung des Amazon Phishing erhält man eine Bestätigungsmail.

2. Es wurde auf die E-Mail geantwortet oder Daten eingegeben

Die Mails wirken so echt und setzen den Inhaber des Kontos so unter Druck, dass viele Amazon-Kunden vor Schreck den angegebenen Link anklicken und im schlimmsten Falle ihre Daten hinterlassen. In diesem Falle sollte möglichst schnell gehandelt werden.

  • Wurden auf der Phishing-Site die Amazon-Daten eingegeben, sollte unter der Passworthilfe ein neues Passwort festgelegt werden. Außerdem können unter Mein Konto sämtliche Aktionen, die das Konto betreffen, nachverfolgt und unautorisierte Bestellungen gegebenenfalls noch storniert werden.

  • Wurden auf einer möglichen Phishing-Website die Kontodaten eingegeben, sollte so schnell wie möglich das Geldinstitut informiert werden. Gegebenenfalls müssen dann die Zahlungsdaten auf Amazon angepasst werden.

3. Allgemeine Hinweise zum Schutz vor Phishing

Wer sich vor Phishing-Angriffen schützen will, sollte zudem folgende Punkte beachten:

  • Es sollte immer eine aktuelle Antivirensoftware installiert sein
  • Alle installierten Programme sollten regelmäßig aktualisiert werden.
  • Es sollte nie auf unerwartete E-Mails reagiert oder vorhandene Verlinkungen aufgerufen werden.

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Deutsch
Version:
2017
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