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Das Android rooten: Mit dem richtigen Tool ein Kinderspiel

Maria S. Maria S.

Sein Android rooten eröffnet neue Zugriffsrechte auf das System. Die folgende Anleitung zeigt, wie es mühelos gelingt. Jetzt Root-Rechte holen! Da das Android System auf dem quelloffenen Linux-Kernel beruht, erlaubt es viele Anpassungen. Die volle Kontrolle über das System erlangt man jedoch erst über das Benutzerkonto Root, welches zunächst ab Werk für Anwender gesperrt ist. Durch das Rooten – beispielsweise über den Android Root Tool Download – erlangt man alle Zugriffsrechte. Diese Anleitung zeigt die Vor- und Nachteile auf und erläutert den Root-Prozess an einem Beispiel.

Das eigene Android rooten – zuvor Vorteile & Nachteile kennen

Beliebige Anpassungen in der Oberfläche, vorinstallierte Apps entfernen, Systemeinstellungen von Grund auf ändern, neuen Funktionen integrieren, Leistung und Akkulaufzeit steigern– bei so vielen Vorteilen ist es nur verständlich, dass viele ihr Android rooten wollen. Da man mit dem Root-Zugriff sichere Grenzen des Systems verlässt, sollte man auch die Risiken kennen. Zum einen Verfallen durch den Root die Garantieleistungen beim Hersteller und für Malware öffnen sich neue Tore.

Voraussetzungen: Root variiert je nach Gerät

Da es eine unüberschaubare Zahl an Marken, Modellen und Versionen von Android Smartphonen gibt, existiert leider keine allgemeingültige Vorgehensweise für das Rooten. Zunächst sollte man checken, ob das eigene Gerät überhaupt rootfähig ist. Nutzer, denen Root-Rechte wichtig sind, sollten dies bereits vor dem Kauf sicherstellen. android rooten 1a Es gibt die Möglichkeit, eigenständig zu rooten – das birgt jedoch die Gefahr eines Bricks. Sprich, das Android kann damit völlig zerstört werden (Hard-Brick). Daher lieber auf ein Root-Tool zurückgreifen, um nicht selbst das Android rooten zu müssen. Das ist nicht nur sicherer und einfacher, sondern auch schneller. Hierfür zunächst die Kompatibilität prüfen.

Root-Zugriff mithilfe des Android Root Tools

Wie angedeutet gibt es kein allgemeingültiges Vorgehen für das Rooten von Android-Smartphones, was in der Vielfältigkeit der Modelle begründet liegt. Da das Android Root Tool (A.R.T.) mit vielen Geräten kompatibel ist, soll es Gegenstand der folgenden Anleitung sein:

1. Backup vornehmen: Da beim Rooten oftmals alle Daten auf dem Android Gerät gelöscht werden, sollte im Vorfeld ein Backup des gesamten Speicherinhalts gemacht werden.

2. Root-Tool downloaden: Nun das entsprechende Root-Tool herunterladen – in diesem Fall das A.R.T. – und installieren.

Android rooten Gerät-Auswahl

3. Smartphone auswählen: Das Tool zeigt über ein Drop-Down Menü alle kompatiblen Geräte an. Hier das eigene auswählen.

4. Google USB Treiber: Das Android Gerät kann angeschaltet, jedoch sollte noch keine Verbindung zum Rechner aufgebaut werden. Zuvor müssen Google USB Treiber, die das Programm mitgebracht hat, installiert werden. Android rooten Treiber

5. Rootvorgang starten: Um mit dem Rootvorgang zu beginnen, nun das Smartphone mit dem PC verbinden. Der Rootvorgang wird nun durchgeführt. Nach Abschluss des Vorgangs ist der Root-Zugriff freigeschaltet. Android rooten erfolgt

6. Testen: Wer kontrollieren will, ob das Android rooten erfolgreich war, kann dies über Apps mit Root-Rechten wie Superuser. Wenn diese mühelos installiert und geöffnet werden können, hat das Rooten funktioniert und der Nutzer ist nun ein sogenannter Superuser.

7. Virenscanner installieren: Da das System nun relativ offen ist, sind die Risiken, die über Malware lauern, höher. Daher unbedingt einen Virenscanner auf dem Smartphone installieren.

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Android Root Tool

Android Smartphone rooten mit wenigen Mausklicks

Android Root Tool
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
1.0.2.1
Leserwertung:
3.56/5