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Die neue Ära sicherer Browser: Was leisten sie?

Anna K. Anna K.

Ein sicherer Browser bringt für User oft zahlreiche Einstellungsoptionen und die Integration notwendiger Add-ons mit sich. Hier erfahren, welche Einstellungen für welchen Browser notwendig sind!

So soll der Avira Browser zum Download jetzt mit komplizierten Konfigurationen Schluss machen und User per Autopilot vor Viren und Malware schützen. Doch hält das Tool des deutschen Softwareunternehmens, was es verspricht?

Sicherer Browser dank Zugriff auf die Avira-Datenbank

Der Avira Browser basiert auf dem Open-Source-Webbrowser Chromium, auf dem auch Google Chrome beruht. Damit ist schon einmal für ein gewisses Tempo gesorgt. Das, was den Avira Browser zum sichersten der Welt machen soll, ist zum einen die Anbindung an die Avira-Datenbank sowie ein Auto-Pilot, der die richtigen Sicherheitseinstellungen vornimmt sowie wiederkehrende Aufgaben selbstständig ausführt. Damit sind auch User ohne entsprechendes Hintergrundwissen rundum vor Malware wie Viren, Trojanern, Spyware und Co geschützt. Versierten Nutzern lässt der Avira Browser die Option, alle Konfigurationen selbst anzupassen. Für alle anderen ist das Tool ein sicherer Browser ohne Einstellungsaufwand.

sicherer Browser

Auch mit gängigen Browsern lässt sich geschützt durchs Internet surfen. Dazu müssen allerdings die Einstellung durch die User manuell angepasst werden.

Firefox punktet mit integrierter Aktualisierung

Prinzipiell ist Firefox ein durchaus sicherer Browser. Dank der integrierten Aktualisierungsfunktion ist die Software immer auf dem neuesten Stand – auch was die Sicherheit betrifft. Allerdings müssen User einige Einstellungen anpassen, möchten sie, dass Firefox tatsächlich ein sicherer Browser ist. Dazu gehören die Einstellungen für Add-ons, gefährliche Websites und Passwörter, die man unter dem Menüpunkt Sicherheit findet. Dazu sollten im oberen Bereich des Dialogfensters die entsprechenden Optionen mit Häkchen versehen werden. Im selben Fenster lässt sich etwas weiter unten festlegen, ob Passwörter gespeichert werden sollen. Hier gilt es, Vorsicht walten zu lassen, denn hat eine fremde Person Zugriff auf den Rechner oder kommt es zu Fehlfunktionen im Browser, landen die Passwörter schnell in falschen Händen. Unter dem Punkt Erweitert sollten zudem unter dem Unterpunkt Verschlüsselung zwei Häkchen beim Abschnitt Protokolle gesetzt werden. Auch die Einstellungen für den Datenschutz sollten angepasst werden. Hier kann man wählen, ob man im privaten Modus surfen möchte, Cookies akzeptiert oder besuchte Seiten gespeichert werden sollen.

sicherer Browser Chrome

Unübersichtliche Sicherheitseinstellungen bei Chrome

Auch Chrome bietet eine automatische Updatefunktion. Allerdings lassen sich die voreingestellten Sicherheitsoptionen noch deutlich optimieren. Vor allem wenn man sich bei Google registriert hat, erweitern sich die Anpassungsmöglichkeiten quasi ins Unendliche. Daneben geriet Google 2013 in Verruf, als durch einen Whistleblower bekannt wurde, dass der Dienst dem Geheimdienst NSA Zugriff auf den gesamten ausländischen Datenverkehr gewähre. Bis heute sind der Umfang und die Art des Datenzugriffs ungeklärt. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte deshalb die Finger vom Google-Browser lassen.

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Avira Browser

Der neue Avira Browser macht Surfen im Internet safe

Avira Browser
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, 98, 2000, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
beta
Leserwertung:
3/5