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Adware im Browser entfernen & zähe Toolbars loswerden!

Anna K. Anna K.

Adware im Browser entfernen kann zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit werden. Hier erfahren, wie man Toolbars, obskure Suchmaschinen und nervige Werbeeinblendungen schnell wieder loswird!

Bevor man zum Download von riesigen Antivirenprogrammen wie Avira Free Antivirus greift, gibt es clevere Alternativen.

Warum man schnellsten Adware im Browser entfernen sollte

Wer sich Adware eingefangen hat, wird von neuen Startseiten geplagt, erhält verstärkt Werbeeinblendungen von fragwürdigen Portalen oder wird auf dubiose Seiten weitergeleitet. Versucht der genervte User nun, seine ursprünglichen Browsereinstellungen wiederherzustellen, artet das meist in eine Sisyphos-Aufgabe aus. Denn Adware blockiert oftmals die Entfernung durch den Anwender. Trotzdem sollte man sich die Mühe machen und die zusätzlichen und gleichermaßen unerwünschten Tools wieder entfernen. Denn Adware ist nicht nur nervig, sondern kann auch gefährlich sein. So gibt es Programme, die die Eingabe über die Tastatur aufzeichnen und so Zugangsdaten für Online-Shops, Banking, Postfächer und sonstige sensible Daten abfangen können. Damit ist Adware nicht mehr nur nervige Werbung, sondern ein großes Sicherheitsrisiko.

Mit diesem Tool Adware entfernen

Der bequemste Weg, wenn man Adware im Browser entfernen will, ist der Download von AdwCleaner die erste Adresse.

Adware im Browser entfernen
Die Nummer eins unter den Softwarelösungen, mit denen man Adware im Browser entfernen kann; ist nach wie vor AdwCleaner. (Bild: General Changelog Team/Redaktion)

Das kostenlose Tool bietet eine hohe Erkennungsrate von Adware und gleichzeitig eine benutzerfreundliche Oberfläche. Außerdem wird das Programm ständig weiterentwickelt, sodass auch die neuesten Schädlinge effizient erkannt und verbannt werden können. Darum überprüft das Security-Tool direkt nach dem Start zunächst, ob eine aktuelle Version des Cleaners vorliegt – gegebenenfalls werden User dann auf die entsprechende Downloadseite weitergeleitet.

Mit Klick auf Suchlauf wird das Diagnoseprogramm gestartet. Wurde Adware erkannt, wird diese gleich den Kategorien Dienste, Ordner, Dateien, Verknüpfungen, geplante Tasks sowie Registrierungsdatenbank zugeordnet, was die Auswahl der zu löschenden Dateien deutlich erleichtert. Im Anschluss können die Einträge gelöscht oder in Quarantäne verschoben werden. Natürlich gibt es auch ein Backup, mit dem im Falle eines ungeschickten Löschvorgangs das System wieder zurückgesetzt werden kann.

Um möglichst alle Adware im Browser entfernen zu können, sollten folgende Optionen unter dem gleichnamigen Punkt aktiviert werden:

  • „Tracing“ Schlüssel löschen
  • Proxy Einstellungen zurücksetzen
  • Winsock Einstellungen zurücksetzen
  • Internet Explorer Richtlinien zurücksetzen
  • Chrome Richtlinien zurücksetzen

Im Anschluss müssen noch die gewünschten Dateien mit einem Häkchen versehen und mit Klick auf Löschen die kritischen Funde ins Jenseits katapultiert werden. Damit der Entfernungsprozess abgeschlossen wird, muss der Rechner abschließend neu gestartet werden. Öffnet man nun einen Browser, sollte dieser wieder unter den Standardeinstellungen laufen.

TIPP: Hat das Cleaning Tool nicht wie erwartet alle Schadware entfernt, sollte man diese Seite aufsuchen. Hier finden sich Screenshots von der gängigsten Adware und die jeweilige Anleitung zu deren Entfernung.

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Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
15.0.2001.1707
Leserwertung:
3.99/5