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Firefox-Lücke erlaubt Ausspionieren persönlicher Daten

Jan W. Jan W.

Im beliebten Firefox-Browser ist ein Sicherheitsleck entdeckt worden, das es Angreifern erlauben würde, die im System gespeicherten Cookies zu manipulieren und so Zugriff auf sensible Daten zu erlangen.

Im kostenlosen, quelloffenen Browser Firefox ist eine Sicherheitsanfälligkeit aufgetreten, die von Hackern zur Datenspionage ausgenutzt werden könnte. Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind davon alle Version des Browsers bis einschließlich 2.0.0.1 betroffen. Der Fehler tritt demnach auf, wenn Anwender speziell präparierte Webseiten besuchen. Angreifer könnten dies dann ausnutzen, um die im Rechner des Benutzers gespeicherten Cookies zu überschreiben. Da Cookies mitunter sensible Daten des Anwenders, wie temporäre Anmeldedaten enthalten, könnte durch die Manipulationen zum einen die Funktionalität von Webanwendungen eingeschränkt oder zum anderen so verändert werden, dass die Angreifer Zugriff auf geschützte Informationen erhalten würden.

Bislang steht noch kein Update bereit, welches diese Anfälligkeit beheben würde. Es ist daher ratsam, besonders darauf zu achten, dass nur vertrauenswürdige Webseiten besucht werden.

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