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GDL-Streik: Mit dem Bahn Ersatzfahrplan zum Ziel

Natalia P. Natalia P.

Reisende müssen wieder auf den Bahn Ersatzfahrplan umsteigen, denn es steht ein neuer GDL-Streik an. Mehr erfahren und pünktlich ankommen! In den nächsten Tagen steht deutschlandweit ein neuer Streik der Lockführergewerkschaft GDL an. Der siebte Streik der laufenden Tarifrunde soll zwei Tage dauern. Um die Beeinträchtigung der Fahrgäste etwas abzuschwächen, stellt die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan zur Verfügung. Reisende können sich die DB Navigator App herunterladen und alternative Verbindungen finden.

DB hat Erfahrung mit Bahn Ersatzfahrplänen

Alle Jahre wieder streikt die GDL. Seit Jahren gibt es kaum eine Tarifverhandlung zwischen der Deutschen Lockführer Gesellschaft und der Deutschen Bahn ohne Warnstreik. Die leidtragenden sind die Passagiere, die auf alternative Verkehrsmittel oder einen Bahn Ersatzfahrplan angewiesen sind. Der neueste Streik wurde am Dienstag den 21.04.2014 beschlossen. Der Zugverkehr steht auf auf vielen Strecken zwischen 2 Uhr am Mittwoch, den 22.04. und Donnerstag, den 23.04.2015, 21:00 Uhr still. Bahn Ersatzfahrplan Dabei soll der Fern- und Güterverkehr zum Erliegen kommen, auch die S-Bahnen in Berlin, München und Hamburg werden von der Deutschen Bahn betrieben und sind von den Streiks beeinträchtigt. Die Bahn gibt am jeweiligen Streittag die genaue Anzahl stillstehender Züge an und stellt einen Bahn Ersatzfahrplan online. Auf den Bahnsteigen wird zudem zusätzliches Personal zur Information der Kunden eingesetzt und sogar eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Auch die Internetseite und der DB Navigator werden fortwährend mit aktuellen Informationen versorgt und bringen den Kunden letztendlich ans Ziel sollen.

Über Zugausfälle informieren und Geld zurückfordern

Hat man als Fahrgast erfahren, dass es durch den Streik zu Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten bei einer geplanten Fahrt kommt, kann man die Reise stornieren und sich das Geld in den Reisezentren der Deutschen Bahn erstatten lassen. Auch bei der Verwendung von höherwertigen Anschlusszügen wie beispielsweise von ICs zeigt sich die Bahn kulant, schließt jedoch die Inhaber von preiswerten Wochenendtickets oder Länderkarten aus. Bahn Ersatzfahrplan ICE Hat der Zug trotz eines Notfallplans eine Verspätung von mehr als 60 Minuten, kann man den Fahrpreis anteilig zurückfordern. Wer ein Handy-Ticket hat, schickt dazu ein Formular an die DB-Zentrale in Frankfurt. Wer hofft, den Streik als Ausrede für Zuspätkommen zu nutzen, liegt daneben. Rein rechtlich gilt ein Bahnstreik nicht als legitimer Grund für verspätetes Erscheinen am Arbeitsplatz. Besonders wenn die bevorstehenden Probleme rechtzeitig angekündigt wurden und ein Deutsche Bahn Ersatzfahrplan bereitsteht.

Bahnstreik strapaziert Nerven und kostet Millionen

Die Arbeitsniederlegung hat sich für die Lockführergewerkschaft als lohnenswertes Druckmittel erwiesen, denn sie verärgern damit die Passagiere und verursachen wirtschaftliche Millionenschäden. Zurückerstattete Fahrpreise, auf der Strecke liegengebliebene Güter und an GDL gezahltes Streikgeld könnten sich auf über eine halbe Milliarde summieren. Mittlerweile hat die Bahn Erfahrung mit der Organisation von Ersatzzügen im Streik-Zeitraum. Allein im letzten Jahr stand der Personen- und Güterverkehr sechsmal still.

GDL-Streiks im Überblick

Die ersten dreistündigen Warnstreiks gab es Anfang September 2014, zwei Monate nach Aufnahme der Tarifverhandlungen im Juli 2014. Im Oktober fanden die ersten beiden Arbeitsniederlegungen unter der Woche statt. Vom 7. bis 8. Oktober wurde neun Stunden gestreikt. Auch im Zeitraum vom 15. bis 16. Oktober standen die Züge für 14 Stunden still. Bei den darauffolgenden Streiks wurde das Wochenende mit einbezogen. Der Personenverkehr wurde jeweils für 50 beziehungsweise 64 Stunden und der Güterverkehr für 61 und 75 Stunden bestreikt. Bahn Ersatzfahrplan Streik Durch eine Einmalzahlung von 510 Euro an alle GDL-Mitglieder wurden weitere Beeinträchtigungen für den Schienenverkehr für das Jahr 2014 unterbunden und ein Ruhen der Verhandlungen bis zum 19. Januar beschlossen. Zunächst sah es so aus, als sei die Auseinandersetzung beigelegt worden, doch die GDL erklärte das erneute Scheitern der Tarifverhandlungen und kündigte eine wiederholte Arbeitsniederlegung an. Sollte sich die angenommene Dauer von 100 Stunden bewahrheiten, wäre der kommende Ausstand der längste in diesem Machtkampf. Damit wird auch die Koordinationsleistung der Bahn auf die Probe gestellt, die einen Bahn Ersatzfahrplan für ausfallende Verbindungen organisieren muss.

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