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Alle wichtigen Badminton Regeln auf einen Blick

Rainer W. Rainer W.

Die offiziellen Badminton Regeln sind im Detail recht kompliziert. Für alle Badminton Neulinge und Freizeitsportler fassen wir daher die wichtigsten Badminton Spielregeln kurz und knackig zusammen. Hier mehr erfahren und gleich Badminton spielen!

Die Badminton Regeln in der verständlichen Kurzfassung

Badminton, als Freizeitsport auch Federball genannt, wird in der Halle mit zwei oder vier Personen mit Schlägern und einem Federball gespielt. Der Spieler versucht, den Federball derart ins gegnerische Feld zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht zurück spielt, bevor der Ball den Boden berührt. Kaum zu glauben: Es handelt sich um die schnellste Ballsportart der Welt mit Spitzengeschwindigkeiten von über 250 km/h. Es gibt ein dickes Badminton Regelwerk, das jedoch vor allem für Turnierspieler von Bedeutung ist. Für die Hobbysportler genügt es, die grundlegenden Badminton Regeln zu kennen. Wir fassen im Folgenden die wichtigsten Punkte zusammen. Noch ein Tipp: Wer ein Badminton-Turnier durchführen möchte, kann hierfür den Doppel-K.o.-Turniersystem Download verwenden.

Spielfeld und Aufschlag

Badminton wird in der Regel in der Halle gespielt. Wenn der Ball während des Spiels die Decke berührt, gilt dies als Fehler. Das Spielfeld hat eine Länge von 13,40 Meter und eine Breite von 6,10 Meter (im Einzel 5,18 m). Die Netzhöhe beträgt an den Pfosten 1,55 Meter und ist in der Mitte minimal niedriger. Die Linien gelten als Teil des Spielfeldes. Beim Aufschlag gibt es einen Unterschied zwischen Einzel und Doppel: Im Einzel darf der Aufschlag von der vorderen Aufschlaglinie bis zur hinteren Grundlinie ausgeführt werden, wohingegen im Doppel der Federball zwischen der vorderen und der hinteren Aufschlaglinie landen muss.

Badminton Regeln
Badminton Regeln: Alles Wichtige auf einen Blick

Spielbeginn und Seitenwahl

Zu Spielbeginn erfolgt eine Auslosung, wer die Seitenwahl bzw. den ersten Aufschlag hat. Meist wirft dazu einer der beiden Spieler einen Badmintonball hoch und derjenige Spieler, auf den der Korkfuß des Federballes zeigt, hat die erste Wahl über Aufschlag und Seitenwahl. Nach jedem absolvierten Satz wechseln die beiden Spieler die Seiten. Wer einen Satz gewonnen hat, hat auch im folgenden Satz das Aufschlagrecht.

Zählweise und Aufschlagrecht

Der Aufschlag wird abwechselnd vom rechten und vom linken Aufschlagfeld ausgeführt und muss diagonal ins Feld des Gegners gespielt werden. Früher konnte nur der Aufschläger punkten, aber nach der seit der Saison 2006/2007 eingeführten so genannten "Rallypoint-Zählweise" wird für jeden gewonnenen Ballwechsel ein Punkt vergeben. Derjenige Spieler, der den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, erhält das Aufschlagsrecht. Als Fehler gilt, wenn der Federball ins Netz oder ins Aus geschlagen wird oder den Boden auf der eigenen Spielhälfte berührt.

Spielpausen und Gewinn des Spiels

Bei den Turnierspielern gibt es eine Pause von maximal einer Minute, sobald in einem Satz die führende Partei 11 Punkte auf dem Konto hat. Zwischen zwei Sätzen erfolgt eine weitere Pause von maximal zwei Minuten. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Ein Satz gilt als gewonnen, wenn ein Spieler 21 Punkte erreicht und dabei mindestens zwei Punkte mehr als sein Gegner hat. Ist dies nicht der Fall, dauert der Satz so lange, bis einer der beiden Konkurrenten mit 2 Punkten führt oder 30 Punkte erzielt hat.

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