Social Networks Version 0.5

Hater App Hater App

Die Hater App hat das Potenzial, Tinder vom Thron der Dating-Apps zu stoßen. Mit dem Tool finden sich Menschen, deren Hasspotenzial sich auf die gleichen Objekte richtet.

Hater App
Mit der Hater App gemeinsame Abneigungen finden. (Bild: Hater Inc.)

Mit der Hater App macht Dating wieder Spaß

Wer vom Tinderwahnsinn gefrustet ist, aber das Dating doch nicht ad acta legen will, sollte die Hater App ausprobieren. Dank der App finden sich Paarungswillige anhand der Dinge, die sie nicht ausstehen können. Nach dem Download und der Installation müssen die User statt Fotos von Bungee-Jumpenden Hundewelpenbesitzern Personen oder Dinge bewerten, wie Trump, Extrakosten für Guacamole oder langsame Fußgänger. Die Bedienung dafür ist denkbar einfach: Wischt man bei einem Vorschlag nach oben, liebt man ihn; wischt man nach rechts, mag man ihn; ein Wisch nach Links ist ein Dislike und ein Swipe nach unten drückt abgrundtiefen Hass aus. Nach der gefallenen Entscheidung zeigt das Tool an, wie viel Prozent der User ähnlich empfinden. Wurden die ersten Fragen beantwortet, zeigt die App User mit ähnlichen Antipathien. Die passenden Matches werden mit Bild, Namen und den Dingen, die sie hassen, vorgestellt. Im Anschluss funktioniert das Hassdating wie bei herkömmlichen Dating-Apps: Man kann sich anschreiben und bei Bedarf treffen.

Über 2000 Hassobjekte im Angebot

User können aus einer ganzen Menge hassenswerter Dinge ihr persönliches Hate-Profil erstellen. Außerdem kann man auf der Website des Entwicklers eigene Vorschläge einreichen und so das Portfolio hassenswerter Dinge deutlich erweitern. Aus den Antworten lassen sich im Übrigen interessante Statistiken erstellen, wie diese Übersicht über die Vorlieben von Trump- und Clinton-Anhängern:

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Die Daten geben einen interessanten Einblick in Vorlieben und Abneigungen der User. (Bild: Hater Inc.)

Anmeldung nur mit Facebook und Ü18 möglich

Ein großer Nachteil der Hater App ist, dass die Anmeldung ausschließlich über einen Facebook-Account erfolgt. Es können sich also nur User aufgrund ihrer gemeinsamen Antilieben finden, die sich über ein entsprechendes Profil verfügen. Der Gedanke dahinter, ist sicher zum einen, dass dadurch weniger Fakes die App nutzen; zum anderen kommt das hinter der App stehende Unternehmen dadurch natürlich auch an jede Menge persönlicher Daten. Und ganz ehrlich: Einen Fake-Account bei Facebook zu erstellen ist keine intellektuelle Herausforderung.

Pro

  • Kostenlos
  • Clevere & witzige Idee

Contra

  • Lange Ladezeiten
  • Anmeldung nur mit Facebook
  • Aktuell nur für iOS
Anna K.

Fazit von Anna K. zu Hater App

Dank der Hater App hat der Datingfrust ein Ende: Denn nichts kann zwei Menschen mehr miteinander verbinden als der gemeinsame Hass auf die gleichen Dinge. Auch für den Gesprächseinstieg ist dank zahlreicher Dislikes und Hassentscheidungen gesorgt. Der Austausch über die nervigsten Dinge kann also direkt beginnen. Die Idee ist großartig und könnte dem Platzhirsch Tinder tatsächlich gefährlich werden. Allerdings benötigen User ein Facebook-Profil für das Hate-Date. Da die App noch neu ist, ist die Anzahl der User noch übersichtlich, was sich aber sicher in den nächsten Monaten ändern wird. Weitere Dating Apps und Social Networks zum kostenlosen Download gibt es in unserer Biblitothek.

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Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
IOS
Sprache:
Mehrsprachig
Version:
0.5
Update:
10.02.2017