Bildbearbeitung Version 6.1.0.2

Meitu App Meitu App

Schönheit auf Knopfdruck: Das Konzept der Beauty Apps trifft immer weiter auf Anklang. Selfies sind so gefragt wie nie, nicht erst seit Snapchat und Co. Kein Wunder also dass ein Tool wie die Meitu App aktuell so viel Aufmerksamkeit bekommt. Dieses Programm hat es jedoch in sich.

Meitu App – das „One Touch Photoshop“?

Die Aufmerksamkeit ist der App gewiss. Zwar gibt es das Programm für Android und iOS bereits seit 2008, mittlerweile ist die App aber auch auf Englisch verfügbar – und hat seitdem international immer mehr Berühmtheit erlangt.

Meitu App
Ganz spektakulär ist die neue Funktion "Handdrawn", die einen wie einen Anime-Charakter aussehen lässt. (Bild: Meitu, Inc./Redaktion)

Die Entwickler beschreiben die Meitu App als eine Art One-Touch-Photoshop. Und im Grunde kann man das sogar so stehen lassen. Natürlich: Mit einem komplexen Programm wie Photoshop hat der Nutzer weit mehr Möglichkeiten. Dennoch, ihre Aufgaben erfüllt das kleine Programm fürs Smartphone überraschend gut. Auf Fingerdruck lassen sich so gut abgestimmte Weichzeichner aufs Selfie legen. Die Augen strahlen mehr, das Gesicht wirkt plötzlich schmaler. Und auch die ganze Figur lässt sich innerhalb von Sekunden aufhübschen – nicht nur schlanker kann man wirken, auch Kurven lassen sich an den „richtigen“ Stellen ergänzen.

Spektakulärer Anime-Filter

Ganz spektakulär – und das ist auch der Hauptgrund für den Erfolg der App – ist ein neues Feature namens „Handdrawn“, das es dem User erlaubt, sein eigenes Antlitz dem einer Anime-Figur anzugleichen. Große Augen, weiche Haare, ein schmales Gesicht. Und schon sieht jeder wieder aus wie mit 16 – allerdings mit sehr reiner Haut. Unterschiedliche Filter lassen sich dabei auswählen – und zugegeben: Die Ergebnisse sind spektakulär.

Aber auch ohne diese stark verzeichnende Filteroption lassen sich Fotos interessant bearbeiten. So können nicht nur Augenringe aufgehellt oder Augen vergrößert werden. Die Funktion „Slimming“ hat in einem Beispiel sogar die Finger minimal schmaler gemacht.

Verschiedene Funktionen in einer App

Mit einer Collage-Funktion lassen sich Bilder dann auch zusammenstellen. Die Funktion „Meipai“ erlaubt es, zehnsekündige Minifilme zu produzieren – allerdings muss hierfür eine zusätzliche App heruntergeladen werden.

Unten rechts im Startscreen lassen sich die Einstellungen aufrufen. Dort kann der Nutzer die Bildqualität ändern, die Kamera sowie die Sprache einstellen, den Speicherort auswählen, Feedback senden, sich über das Unternehmen informieren und auch den Cache löschen.

Zwar ist die App mittlerweile, wie erwähnt, auf Englisch übersetzt, jedoch sind Teile noch immer nur auf Chinesisch verfügbar. So leider auch die Tipps. Zudem ist eine Art Netzwerk integriert, über das man bearbeitete Fotos teilen kann. Dieses erinnert stark an Instagram, auffällig ist jedoch, dass fast ausschließlich asiatische Menschen Bilder zu posten scheinen – und das vielleicht einmal am Tag.

Meitu App chinesisch
Auch wenn das meiste mittlerweile auf Englisch übersetzt wurde – ein Teil der App steht noch immer nur auf Chinesisch zur Verfügung. (Bild: Meitu, Inc.)

Ausreichende Sicherheit?

Direkt im Startscreen lässt sich das „User Agreement“ aufrufen, in dem aufgelistet ist, sprich: Die AGB. Mit Öffnen der App durch Tippen auf Open stimmt man diesen dann zu. Das direkte Auflisten dieses Dokuments weckt erst einmal Vertrauen. Ob sich viele Nutzer diese AGB dann auch durchlesen, sei dahingestellt.

Fakt ist allerdings: Die App ist in die Kritik geraten, eine ganze Menge Berechtigungen zu verlangen und damit viele unnötige Informationen an die Entwickler zu senden. In unserem Test wurden wir nach der Installation und erstmaligem Öffnen des Tools allerdings nur nach zweien bzw. dreien gefragt. Folgende Berechtigungen gibt es:

  • Speicherzugriff: Um die bearbeiteten Fotos zu sichern (muss zugestimmt werden)
  • Anrufe tätigen und verwalten (kann verweigert werden)
  • Auf Fotos, Medien und Dateien zugreifen (kann theoretisch verweigert werden, allerdings wird der Nutzer dann immer wieder gefragt und kann nicht fortfahren – hier muss also zugestimmt werden, damit die App alle Bilder speichern bzw erst öffnen kann.)

Die Meitu App funktioniert auch, wenn man ihr die Berechtigung für Anrufe verweigert. Lediglich der Speicher muss selbstverständlich genutzt werden. Ansonsten lassen sich in den Einstellungen des Smartphones bei der App keine ungewöhnlichen Gegebenheiten feststellen. Dennoch: In die AGB sollte jeder Nutzer erst einmal schauen, wenn sie ihm schon so präsentiert werden. Und generell gilt: Eine App, die zu viele Berechtigungen verlangt, die nicht unbedingt etwas mit deren Funktion zu tun haben, sollte kritisch beäugt werden.

Weitere Bildbearbeitungs-Apps und Programme sind übrigens in unserer Download-Datenbank zu finden.

Pro

  • Aufgeräumte Oberfläche
  • leicht zu bedienen
  • spannende Filter
  • Toller "Handdrawn"-Modus
  • Fotos verschönern in Sekunden

Contra

  • Berechtigungen
  • Des Datensammelns bezichtigt
  • nur englisch und chinesisch
Sonja U.

Fazit von Sonja U. zu Meitu App

Als sehr einfach handzuhabende Fotofilter- und Bildbearbeitungs-App ist die Meitu App absolut empfehlenswert, auch wenn einige Funktionen nur auf chinesisch vorhanden und damit für die wenigsten von uns nutzbar sind. Das sind allerdings Funktionen, auf die man verzichten kann. In der Kritik steht das Tool aufgrund vieler Berechtigungen. Anscheinend hat man hier allerdings bereits gelernt und ein wenig zurückgeschraubt.

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Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
IOS, Android
Dateigröße:
36.46 MB
Sprache:
Englisch
Version:
6.1.0.2
Update:
20.01.2017