Rollenspiele Version 2017

Nier: Automata Nier: Automata

Eine beeindruckende Spielwelt, schnelle Schwertschwinger und der unbarmherzige Kampf zwischen Mensch und Maschine – und Androiden. Das alles kombiniert ergibt den Nier: Automata Download. Und der überrascht in allerlei Hinsichten.

Nier: Automata Download – neu, anders und beeindruckend

Aber worum geht es eigentlich? Die Welt der Menschen steht vor dem Abgrund. Außerirdische attackieren den Planeten mit einer Geheimwaffe: den Maschinen – und die Menschheit muss flüchten.

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Die Erde retten: Das ist die Hauptmission in Nier: Automata (Bild: Square Enix)

Fluchtort ist der Mond. Dort entwickeln die Überlebenden eine Armee – bestehend aus Androiden, Kämpfern, die den Maschinen gewachsen sein sollen. Aber so ganz will das nicht funktionieren: Die Attacke der Alien-Waffe wird lediglich verlangsamt. Die letzte Chance der Menschheit bleibt die YoRHa-Einheit, eine neue Androiden-Art, die nun zur Erde geschickt wird. Und hier beginnt die Story:

Wir schlüpfen in die Rolle der Androidin 2B und Ihres Kollegen 9S sowie der Prototypin A2 und machen uns auf den Weg zur Erde, um die Menschheit – und die Menschlichkeit – endlich wieder zurück auf den Planeten zu bringen. Dabei bewegen wir uns in einer offenen Welt.

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Dabei tretet Ihr mit den Androiden 2B und 9S gegen Alien-Maschinerie an, die die Erde bevölkert hat. (Bild: Square Enix)

Das etwas andere Action-Rollenspiel

Action ist übrigens Programm im Nier: Automata Download. Schnell geht es zu im Kampf. Die Schlachten in den Videos wirken nahezu unübersichtlich, so schnell bewegt sich die Androidin zwischen den Maschinen-Feinden umher. Funken sprühen, der Klang von Metall auf Metall ist zu hören.

Aber beim Reinspielen fällt auf: So chaotisch ist das alles gar nicht. Die Angriffe sind schnell gelernt und angewendet, die Waffen lassen sich blitzschnell austauschen und auch ein beherzter Tritt – mit dem Absatz in das… ja… „Gesicht“ eines Maschinengesellen – trifft gerne das Ziel. Und es macht ungeheuren Spaß, so wild durch die Gegend zu hüpfen. Besonders gelungen ist den Entwicklern dabei die Kombination von Nah- und Fernangriffen. Denn Eure Heldin hat die Wahl zwischen vier verschiedenen Waffen, die sich flüssig gegeneinander eintauschen lassen.

Damit der Einstieg ins Spiel schnell geschafft ist, gibt es gleich zu Beginn ein Tutorial-Level, in dem die Grundlagen der Steuerung erklärt werden. Und dann kann es mit dem Hauptspiel losgehen. Und hier geht es sicherlich nicht nur um den Kampf, sondern – wie es ein gutes Rollenspiel mitbringen sollte – auch um eine fesselnde Geschichte, in der – ohne zu viel verraten zu wollen – vor allem Gefühle der Androiden sowie die Menschlichkeit in direktem Kontrast zu den außerirdischen Maschinen im Vordergrund stehen. Und das, obwohl Protagonistin 2B eher von der kühlen Sorte ist, während ihr Companion 9S in der Regel das Reden mit anderen Personen übernimmt.

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Im Kampf können auch schon mal die Funken fliegen. (Bild: Square Enix)

Android-System als Unterstützung

Ein Merkmal des Spieles: Androiden helfen Androiden. Das Android-System hat dabei aber nichts mit Mobilfunk zu tun, sondern mit der Speicherfunktion des Spiels. Stirbt man nämlich, wird am Todesort ein Speicher-Androide hinterlassen. Sobald man als Spieler wieder im Spiel ist, heißt es also: Androide bergen, sonst sind Plug-In-Chips und Co. weg. Dabei gilt: schnell sein und nicht vorher erneut sterben. Hat man ihn aber erreicht, kann man ihn entweder bergen oder aber reparieren. In zweiterem Fall schließt er sich Euch eine Weile an und kämpft an Eurer Seite.

Das Third-Person-Rollenspiel ist der direkte Nachfolger des erfolgreichen Titels NieR aus dem Jahre 2010 – und verspricht, nahtlos an den Vorgänger anzuknüpfen und den Spieler in neue RPG-Sphären zu katapultieren. Produzent ist kein Geringerer als Yosuke Saito, der bereits bei NieR mitgearbeitet hat und für Dragon Quest X verantwortlich war. Und auch die Musik – bei Square-Titeln immer im Vordergrund – wird mindestens so großartig wie die des Vorgängertitels, ist doch Komponist Keiichi Okabe wieder mit an Bord. Square Enix hat sich mit dem Entwicklerstudion PlatinumGames zusammengetan, die im Action-Bereich bereits eine feste Größe sind und schon bei Bayonetta oder Scalebound überzeugten.

Die Systemvoraussetzungen

Eine so große Welt mit ausgefeiltem Kampfsystem in wunderschön-detailreicher Umgebung benötigt natürlich gewisse PC-Ressourcen. Minimal sollte Euer Rechner für den Nier: Automata Download folgende Systemvoraussetzungen mitbringen, perfekt wären die fett markierten:

  • Windows 7 64bit / Windows 8.1 64bit / Windows 10 64bit
  • Intel Core i3 2100 / AMD A8-6500 / Intel Core i5 4670 / AMD A10-7850K
  • 4 GB Arbeitsspeicher / 8 GB
  • 50GB freier Festplattenplatz
  • Nvidia GeForce GTX 770 / AMD Radeon R9 270X (2 GB VRAM) / Nvidia GeForce GTX 980 / AMD Radeon R9 380X (4 GB VRAM)
  • DirectX 11
  • Breitbandinternetanschluss

Leider müssen sich PC-Spieler noch ein wenig gedulden. Die PlayStation 4 Version gibt es seit dem 10. März, am 17. März soll dann auch die PC-Version in den Startlöchern stehen.. Bis dahin weitere fesselnde Rollenspiele gesucht? Schnell einen Blick in unseren Download-Bereich werfen!

Pro

  • Eindrucksvolle Grafik
  • interessante Charaktere
  • Spannende und emotionale Story
  • flüssiges Kampfsystem

Contra

Sonja U.

Fazit von Sonja U. zu Nier: Automata

Mit dem Nier: Automata Download kommt ein beeindruckendes Spiel auf PC und PS4, das Elemente miteinander verknüpft, die eigentlich nicht so richtig zusammenpassen. Aber es funktioniert. Dieses Spiel bleibt im Gedächtnis!

Screenshots von Nier: Automata

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Hersteller:
Lizenzart:
Shareware
System:
Win 8, Windows 10
Sprache:
Mehrsprachig
Version:
2017
Update:
10.03.2017