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Nutzer von eBay und PayPal sind häufigste Phishing-Opfer

Jan W. Jan W.

Laut einer aktuellen Sophos-Statistik richten sich die meisten Phishing-Attacken an Nutzer von eBay und PayPal, nämlich 75 Prozent aller Phishing-Mails. Darüber wird versucht, Passwörter und Benutzernamen für betrügerische Zwecke auszuspähen.

Der Sicherheits-Spezialist Sophos hat bei einer Untersuchung von Phishing-Mails, die seit Januar 2006 verschickt wurden, ermittelt, dass über 75 Prozent aller Phishing-Mails Nutzer von eBay und PayPal adressieren. Ziel solcher Phishing-Attacken ist, die Empfänger der Mails auf Webseiten zu locken, die eBay oder PayPal täuschend ähnlich sehen. Dort werden arglose Nutzer dazu verleitet, Benutzernamen und Passwort einzugeben.

Der Sophos-Statistik zufolge haben sich im Zeitraum von Januar bis Juli 2006 54,3 Prozent aller Phishing-Mails an die Nutzer des Online-Bezahldiensts PayPal und 20,9 Prozent an die Kunden des Online-Auktionshauses eBay gerichtet. Dazu Christoph Hardy von Sophos: "Der Grund, warum ausgerechnet eBay und PayPal im Zentrum der Phishing-Aktivitäten stehen, liegt wohl darin, dass beide Dienste weltweit verfügbar sind. Während viele Banken, die ebenfalls Opfer von Phishern sind, oft nur regionale Bedeutung haben, erreichen Kriminelle mit ihren Angriffen eBay- und PayPal-Kunden auf der ganzen Welt. Die Wahrscheinlichkeit, ahnungslose User erfolgreich zu täuschen, steigt damit erheblich."

Ziel der Verfasser von Phishing-Mails ist nach wie vor, mit den gestohlenen Passwörtern an das Geld der Nutzer zu kommen, sei es durch PayPal-Überweisungen oder mittels Auktionsbetrug unter falschem Namen bei eBay.

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