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Microsoft Edge blocken – so geht’s!

Sonja U. Sonja U.

Update vom 17. Januar 2017: Windows-10-User haben nun einen Grund mehr, den ungeliebten Browser Microsoft Edge blocken zu wollen. Denn mittlerweile macht das Unternehmen radikal Werbung für das Eigengewächs, sobald man mit einem Alternativtool wie Chrome oder Firefox online geht. Das geschieht in Form eines Pop-Ups – und das kann unfassbar nerven. Diese Pop-Ups lassen sich aber ausstellen: Einfach die Benachrichtigungseinstellungen in der Systemsteuerung aufrufen. In der Kategorie System findet sich der Eintrag "Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten". Einfach deaktivieren und Ruhe kehrt ein. Und für alles Andere gibt es den Edge Blocker Download sowie unsere Tipps unten.

Original vom 4. Oktober 2016: Mit seinem Browser Edge wollte Microsoft neue Wege gehen und sich vom Stigma Internet Explorer verabschieden. Doch besonders beliebt ist das neue Programm noch immer nicht. Mit einem kleinen Tool – dem Edge Blocker – lässt sich Microsoft Edge blocken. Denn den meisten Usern stößt sauer auf, dass das Unternehmen immer wieder versucht, seine Nutzer durch Updates oder einfaches Umleiten auf den Browser zu ihrem „Glück" zu zwingen.

Microsoft Edge blocken
Damit der Microsoft-Browser gar nicht mehr nervt: So kann man Edge blockieren. (Bilder: Redaktion/Screenshots/Microsoft)

Ganz einfach Microsoft Edge blocken

Eigentlich sollte Microsoft Edge mit Schnelligkeit durch reduzierten Funktionsumfang vor allem die Nutzer überzeugen, die auf Extrafeatures wie Addons verzichten können. Doch der Browser schafft das mit dem versprochenen Speed einfach nicht so richtig. Und fehlende Addons bereiten nicht nur Nutzern, die gerne werbefrei und sicherer surfen wollen, Kopfzerbrechen. Kein Wunder also: Nur rund fünf Prozent aller Desktop-PC-Nutzer weltweit arbeiten laut Netmarketshare.com mit dem Nachfolger des Internet Explorers.

Vor allem aber sind viele Windows-10-User, die aus diesen Gründen mit anderen Browsern arbeiten, genervt davon, dass es durchaus Momente gibt, in denen Edge einfach aufploppt – zum Beispiel beim Ausführen bestimmter Windows-Apps oder Systemfunktionen. Und das auch, wenn der Standardbrowser eigentlich ein anderer ist.

Browser mit einem Mausklick deaktivieren

Diese Zwangsnutzung lässt sich aber vermeiden: Mit dem Edge Blocker wird der Browser kurzerhand einfach deaktiviert. Zwar können Profis das Programm auch gleich gänzlich entfernen, diese Möglichkeit sollte man jedoch nur in Betracht ziehen, wenn man sich gut auskennt. Allen anderen sei zum Edge Blocker geraten.

Die Bedienung ist kinderleicht:

  • Nach Programmstart (am besten als Administrator – möglich ist das per Kontextmenü mit der rechten Maustaste) muss nur der Button Block geklickt werden. Das war’s.

  • Wer den Browser später doch noch einmal nutzen möchte, kann die Sperre einfach via Unblock-Button wieder aufheben. Falls der Windows-10-Schutz Probleme bereiten und das Ausführen des Edge Blockers verhindern sollte, lässt sich im Smart-Screen unter Weitere Informationen die Option Trotzdem ausführen auswählen.

Microsoft Edge blocken Browser stilllegen
Ein Mausklick genügt, um den Browser stillzulegen.

Vorsicht bei Eingriffen ins System

Trotz einfacher Bedienung ist ein wenig Vorsicht geboten: Das Programm ändert das System minimal – wer sicher gehen will, dass seinen Daten nichts passiert, sollte vorher ein Backup erstellen. Das ist sowieso immer mal wieder ratsam. Zudem müssen die Standard-Browser-Einstellungen angepasst werden, sonst laufen möglicherweise ein paar Browser-Aufrufe via App oder Systemaktionen ins Leere. Und das geht so:

  • Windows + l drücken

  • System auswählen

  • Unter Standard-Apps anpassen

Hat alles funktioniert und ließ sich Microsoft Edge blocken, kann sich der Nutzer auf eine Arbeit mit Windows ohne lästige Edge-Anbiederungsversuche freuen.

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Edge Blocker

Microsofts Browser mit dem Edge Blocker den Garaus machen

Edge Blocker
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows 10
Sprache:
Englisch
Version:
1.2
Leserwertung:
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