SoftwareFonteditoren

Mit Freeware-Fonteditoren die perfekte Schriftart erstellen

Wollte man früher für einen gedruckten Text eine eigene Schriftart benutzen, so musste man die entsprechenden Lettern aus Blei gießen. Das ist heute im Zeitalter elektronischer Textverarbeitung zum Glück deutlich einfacher geworden. Mit Fonteditoren lassen sich eigene Schriftarten ebenso mühelos erstellen, wie vorhandene Schriftarten verändern. Gute Fonteditoren bieten zudem die Möglichkeit Grafiken in eine Schrift zu verwandeln - etwa für eine Zeichenschrift oder einen Font im handschriftlichen Look. Die neu erstellten bzw. bearbeiteten Fonts lassen sich sowohl als Grafik-Fonts, sowie als Outline-Schriften (also Schriften in Vektor-Formaten) speichern. Dadurch ist höchste Kompatibilität bei den Fonteditoren und den Fonts gewährleistet: So erstellte Schriftarten funktionieren auf MAC- oder Windows-Betriebssystemen gleichermaßen.

Kostenlose Freeware-Fonteditoren mit beachtlichem Funktionsumfang

Die meisten Textverarbeitungsprogramme haben eine sogenannte Standardschriftart (bei Microsoft Word ist das z. B. der bekannte "Times New Roman"-Fontsatz). Diese Standardschriftart ist in der Regel schlicht und gut lesbar, jedoch alles andere als ausgefallen oder abwechslungsreich. Wer schönere oder kreativere Schriften nutzen möchte, kann ganze Schriftsätze aus dem Internet herunterladen oder einfach selbst generieren. Die dazu benötigten Fonteditoren existieren glücklicherweise in kostenlosen Freeware-Editionen. Eigene Schriftarten können also nicht nur schnell und unkompliziert erstellt werden, sondern auch vollkommen kostenlos. Moderne Fonteditoren zeichnen sich v. a. dadurch aus, dass sie dem User eine übersichtliche Oberfläche bieten. Die meisten großen Fonteditoren stammen nämlich noch aus den 1990er Jahren und haben sich nur inhaltlich, nicht jedoch optisch weiterentwickelt. Fonteditoren, die auch dem User im 21. Jahrhundert einen intuitiven Zugang zum Erstellen eigener Fonts ermöglichen, sind daher eine Seltenheit. Dabei spielt natürlich vor allem die Textvorschau in den Fonteditoren eine große Rolle, damit man überprüfen kann, wie die erstellte oder bearbeitete Schriftart eigentlich aussieht. Gute Fonteditoren sollten zudem die erstellten und veränderten Schriften in beliebige Schriftformate konvertieren können, wie etwa OpenType- und Unicode-Schriften. Außerdem sollten gute Fonteditoren mit den gängigen Formaten großer kommerzieller Produkte umgehen können, wie etwa den .fog- oder den .vfb-Dateien der beiden großen Fonteditoren Fontographer und FontLab. Als Freeware angebotene Fonteditoren stehen dabei keineswegs in Sachen Umfang und Usability hinter den Platzhirschen der Branche zurück. Mit diesen kostenlosen Fonteditoren lassen sich ebenso einfach und mühelos kreative Schriften erstellen: nur eben kostenlos!