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Bilder bearbeiten: Ein Kinderspiel mit GIMP

Maria S. Maria S.

Wer Bilder bearbeiten will, muss kein Profi sein. Nötig ist nur ein gutes Tool, wie GIMP. Die Anleitung zeigt, was es kann. Jetzt Bilder verschönern! Auch für Hobby-Fotografen ist es mit dem reinen Fotoschießen nicht getan – nachjustieren ist angesagt. Zurechtschneiden, kleine Korrekturen vornehmen wie rote Augen entfernen oder Farben intensivieren und Unschärfe im Bild beseitigen. Klingt im ersten Moment kompliziert, ist aber mit dem passenden Bildbearbeitungs-Werkzeug kinderleicht. Beispielsweise mit dem Download von GIMP . Die folgende Anleitung zeigt, wie Einsteiger mithilfe dieses Programms Bilder bearbeiten und nach eigenen Wünschen anpassen können. Bilder bearbeiten

Im Nu Bilder bearbeiten und optimieren dank GIMP

Um eigene Bilder bearbeiten und verbessern zu können, benötigt man spezielle Werkzeuge. Zu den wichtigsten Instrumenten, die ein gutes Bildbearbeitungsprogramm besitzen sollte, zählen Funktionen zum Zuschneiden und Drehen von Fotos, zum Entfernen roter Augen und Schärfen verschwommener Bilder. All diese Werkzeuge stellt auch GIMP bereit und ermöglicht damit ein kinderleichtes Nachbearbeiten nicht perfekt gelungener Bilder. Zwei der wichtigsten Instrumente sollen in der folgenden Anleitung näher beleuchtet werden: Rote Augen entfernen und Bilder zuschneiden. Die Anleitung ist im Übrigen zum Nachahmen empfohlen. Einzige Voraussetzung für die Realisierung ist die Installation des kostenlosen Bildbearbeitungs-Tools GIMP.

Mit GIMP Bilder korrekt zuschneiden

Beim Fotografieren ist der Bildausschnitt oft größer als letztendlich gewünscht. Hier heißt es Schneidewerkzeug in die Hand nehmen und Bilder bearbeiten. Auf diese Weise erhält man mühelos genau den Bereich, den man von Anfang an haben wollte. Bilder bearbeiten Zuschneiden 1. Schritt: Das Tool GIMP starten und das Bild, welches zugeschnitten werden soll, öffnen. 2. Schritt: Die Maus muss sich auf dem entsprechenden Bild befinden. Nun das Werkzeug für das Zuschneiden auswählen. 3. Schritt: Mithilfe von Drag & Drop kann nun der Bereich, der am Ende übrig bleiben soll, bestimmt werden. 4. Schritt: Bei der Auswahl des Zuschneide-Werkzeugs hat sich zugleich ein Fenster geöffnet. Dort lässt sich alternativ zum Klicken und Ziehen die genaue Größe des Bereichs angeben. 5. Schritt: Ist die Auswahl wie gewünscht, klickt man auf den Zuschneiden-Button im Dialogfenster.

Bearbeitungswerkzeug: Roten Augen entfernen

Trotz verbesserter Technik und spezieller Blitzverfahren in Kameras, sind rote Augen nicht immer zu vermeiden. Da dieser Rote-Augen-Effekt tatsächlich einen Menschen „entstellen“ kann und das gesamte Bild negativ beeinflusst, ist es nötig, im Nachhinein solche Bilder zu bearbeiten. Mit GIMP geht das ganz leicht, denn seit der Version 2.4 ist ein spezieller Filter an Bord. Bilder bearbeiten Rote Augen 1. Schritt: Davon ausgehend, dass das Programm noch aktiv ist kann nun das entsprechende Bild mit den roten Augen im Tool aufgemacht werden. 2. Schritt: Mit dem Auswahl-Instrument den Bereich mit dem roten Auge so präzise wie möglich auswählen. 3. Schritt: Nun den Rote-Augen-Filter aufrufen. Hierfür im Menü Filter, dann Verbessern und anschließend Rote Augen entfernen auswählen. 4.Schritt: Im entsprechenden Vorschau-Fenster kann der Anwender nun die Wirkung des Filters verfolgen. 5. Schritt: Im Fenster gibt es einen Regler für den Schwellwert. Anhand dessen kann der Filter nach Bedarf nachjustiert und die richtige Farbe eingestellt werden.

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GIMP

Kostenlose Photoshop-Alternative mit zahlreichen Funktionen

GIMP
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
2.8.22
Leserwertung:
4.01/5