Tipp

Fotos digitalisieren und neu beleben: Die besten Tipps

Rainer W. Rainer W.

Wer Fotos digitalisieren möchte, kann zwischen mehreren unterschiedlichen Methoden wählen. Hier kommen die besten Tipps, um alte Bilder und Dias vor dem Verfall zu retten und mit dem GIMP Download am PC das Optimum aus den Foto-Schätzen heraus zu holen. Jetzt ausprobieren!

Fotos digitalisieren per Digitalkamera oder Smartphone

Das Bilder digitalisieren klappt sowohl mit einem Flachbrettscanner als auch mit einer Digitalkamera recht gut. Die einfachste Lösung besteht sicherlich darin, alte Fotos per Smartphone-Kamera oder einer richtigen Digitalkamera abzufotografieren, um sie zu digitalisieren und so langfristig unbeschadet aufbewahren zu können. Die zum Fotos digitalisieren genutzte Kamera sollte dazu fähig sein, hochauflösende Bilder zu schießen. Neuere Edel-Smartphones haben meist eine geeignete Kamera an Bord, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Beim Abfotografieren der Bilder sollte der Nutzer darauf achten, dass die Fotos auf einer ebenen Fläche aufliegen und keine störenden Ränder auf den digitalisierten Bildern zu sehen sind, falls es einmal nicht gelingt, die Bildermaße exakt zu treffen.

Die Nutzung eines Foto-Stativs erleichtert das Bilder digitalisieren

Am besten legt man die Bilder auf ein weißes Blatt Papier auf einen Tisch. Von großer Bedeutung ist die korrekte Beleuchtung, damit keine störenden Spiegelungen auf den digitalisierten Bildern zu sehen sind. Ganz wichtig ist es auch, dass man beim Foto digitalisieren auf den Blitz verzichtet und diesen zuvor deaktiviert. Auch andere Lichtquellen sollten nicht direkt auf die zu digitalisierenden Objekte gerichtet sein. Stattdessen eignen sich mehrere geschickt angeordnete Lichtquellen im Hintergrund recht gut, so dass keine lästigen Schattenbildungen entstehen können. Wer Fotos mit einer Kamera digitalisiert, wird schon bald feststellen, dass Verwacklungen entstehen können und es gar nicht so einfach ist, eine ruhige Hand zu behalten. Häufig muss nachjustiert werden. Daher empfehlen wir bei ganzen Bilderserien die Nutzung eines Foto-Stativs oder eines Repro-Arms

Fotos digitalisieren
Fotos digitalisieren mit einer Digitalkamera oder einem Flachbrettscanner

Fotos digitalisieren per Scanner

Die Möglichkeit Nummer 2: Fotos mit dem Scanner digitalisieren. Hier kann der Anwender auf ein Stativ getrost verzichten. Flachbettscanner sind nicht mehr allzu teuer und es lassen sich auf diese Weise auch mehrere Fotos gleichzeitig einlesen. Diese werden dann später am Computer mit einer Bildbearbeitung getrennt und geordnet. Wer die Negative der Fotos digitalisieren möchte, greift zu einem Negativfilm-Scanner. Nach dem Scannen werden die digitalisierten Fotos am PC mit Photoshop, GIMP & Co. ganz nach Wunsch nachbearbeitet. Um beispielsweise mit der Bildbearbeitung GIMP die Farben zu verbessern, klickt der Anwender in der Menüleiste auf Farben und dann auf Automatisch. Wer die Bildschärfe optimieren möchte, wählt in der Menüleiste Filter und Verbessern. Auch Kontrast und Sättigung lassen sich nach Belieben mit der Funktion Helligkeit/Kontrast unter Farben einstellen.

Alte Dias digitalisieren

Wer Kisten voller alter Dias auf dem Dachboden gefunden hat und diese Dias digitalisieren möchte, anstatt sie dem Verfall zu überlassen, kann sie mit einem Diascanner selbst einlesen oder dies einem professionellen Dienstleister zum Digitalisieren von Dias überlassen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter für eine schnelle und zuverlässige Digitalisierung von Fotos oder Dias.

Neueste Artikel

Software aus dem Artikel

GIMP

Kostenlose Photoshop-Alternative mit zahlreichen Funktionen

GIMP
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
2.8.22
Leserwertung:
4.02/5