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Google Doodle: Auf den Spuren von Loch Ness

Maria S. Maria S.

Vor 81 Jahren versetzte Robert K. Wilson ganz Schottland mit einem Foto von Loch Ness in Angst und Schrecken. Heute wird der Fake mit einem Google Doodle auf die Schippe genommen. Hier weiterlesen!

Ein neues Bild von dem Ungeheuer von Loch Ness ist aufgetaucht. Oder ist es auch ein Fake? Wer heute nach dem Google Chrome Download im Browser die Startseite der Suchmaschine öffnet, kann sich selbst ein Bild machen. Dort erstrahlt Nessi heute in Form eines Google Doodles. Der Suchmaschinenriese schaut damit 81 Jahre zurück, als der Chirurg Robert K. Wilson ganz Schottland einen Bären aufgebunden hat. Die Ironie in der Umsetzung des Bildes kommt als dezenter Vorschlaghammer.

Google Doodle Loch Ness

Ironisches Google Doodle für die Nessi-Suche

Dass Google scheinbar an der Existenz von Loch Ness zweifelt, wird in dem animierten Bild mehr als deutlich. Über Wasser sieht man den langen Hals des Monsters aus den Tiefen des Sees hervorragen. Unter Wasser sorgen jedoch drei kleine Aliens durch kräftiges Radeln dafür, dass Nessi möglichst echt und gefährlich aussieht, während es seine Runden im Wasser dreht.

Als Inspiration des heutigen Google Doodles dienten dem Künstler Skizzen von Booten in Werften. Die Buchstaben des Google-Doodles wurden so kurzerhand in Zahnräder verwandelt.

Lebt das Monster wirklich? 81 Jahre vergebliche Suche

Die Gerüchte um ein Ungeheuer in Schottlands zweitgrößtem See existierten bereits vor dem angeblichen Beweisfoto. Schon um 565 herum soll das Monster erstmals gesichtet worden sein. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten soll das Seeungeheuer immer wieder aufgetaucht sein. Die Gerüchte um dieses mysteriöse Tier verstärkten sich also stetig und dann kam der Beweis. Der Chirurg Robert K. Wilson behauptete Nessi am 19. April 1934 gesehen zu haben und brachte mit einer Fotografie den entsprechenden Beweis. Das Bild konnte zwar bereits kurze Zeit später als Schwindel entlarvt werden, aber der Mythos war entfacht und bleibt bis heute.

Nessi soll in der Nähe von Inverness, der Hauptstadt des schottischen Bezirks Highland, Zuhause sein. Menschen, die das Monster angeblich gesehen haben, berichten von einer Art Riesenschlange, die ca. 20 Meter lang sein soll. Auch wenn es bis heute keine Beweise für die Existenz von Nessi gibt, der See und die gesamte unheimliche Geschichte um Loch Ness haben sich zu einem wahren Tourismusmagneten entwickelt.

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