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Fake-Handynummer angeben und SMS empfangen

Sonja U. Sonja U.

Eine Fake-Handynummer bietet so einige Vorteile. Denn nicht überall möchte man seine persönliche, echte Nummer angeben. Mehr dazu verraten wir Euch hier!

Fake-Handynummer
Mit einer Fake-Handynummer könnt Ihr Eure Daten und Euch vor nervigen Marketing-Maßnahmen schützen. Es gibt aber Dinge zu beachten (Bild: Pixabay/Redaktion)

Gefühlt jede App und jeder Online-Dienst verlangt heutzutage die Angabe einer Handynummer. Aber wofür benötigt App xy diese Nummer, wenn sie sowieso nur dazu da ist, um einen Anmeldecode zuzuschicken? Eher lauft Ihr Gefahr, von Fake- oder Werbeanrufen genervt zu werden.

Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit der Fake-Handynummer, mit der Ihr einfach online die entsprechende SMS empfangen könnt. Alles was Ihr braucht, ist ein Browser wie beispielsweise den Google Chrome Download sowie eine der Seiten, die wir Euch im Folgenden vorstellen.

Fake-Handynummer generieren – SMS trotzdem empfangen

Es gibt eine ganze Reihe an Seiten, die Euch öffentlich virtuelle Handynummern bereitstellen – und zwar kostenlos.

Das Prinzip funktioniert ähnlich dem von Wegwerf-E-Mail-Adressen – nur ist die Nummer bereits gegeben, Ihr müsst Euch keine ausdenken. Geht einfach auf die Seite eines solchen Anbieters. Dort findet Ihr in der Regel eine bis mehrere Nummern, die Ihr nutzen könnt. Eine Antwort erhaltet Ihr daraufhin in einer Art Chatfenster – allerdings öffentlich. Sprich: Jeder im Internet, der sich auch gerade auf dieser Seite befindet, kann die Antwort lesen.

Wichtig: Aus diesem Grunde solltet Ihr eine solche Fake-Handynummer niemals für wichtige oder sensible und private Gründe nutzen. Für Onlinebanking ist dieser Service gänzlich ungeeignet. Ebenso benötigen WhatsApp oder Instagram Eure tatsächliche Handynummer, da sie diese mit der App verknüpfen.

Benötigt Ihr die Nummer allerdings nur für eine einfache Bestätigung per SMS, könnt Ihr die Dienste problemlos nutzen.

Fake-Handynummer Beispiel
Ein Beispiel für eine SMS-Liste mit Beispielen, wie man es nicht machen sollte: Viele User nutzen die Nummer für PayPal, WhatsApp oder Instagram. Das solltet Ihr nicht machen. (Bild: sms-receive.net/Redaktion)

Kostenlose Anbieter auf einen Blick

Die meisten Anbieter halten Nummern für verschiedene Länder bereit. Für Deutschland ist meist mindestens eine Nummer dabei. Bedenkt: Wenn Ihr Euch bei einem deutschen Dienst anmeldet, wird auch oft eine deutsche Nummer verlangt. Achtet auf die Ländervorwahl.

  • receive-a-sms.com: Hier werden Euch Nummern aus verschiedenen Ländern vorgestellt. Scrollt ein wenig runter und Ihr findet eine deutsche Nummer. Zum Öffnen der SMS-Empfangsliste klickt einfach auf die Nummer. Vorsicht: Die Absendernummer wird angezeigt!
  • sms-empfangen.com: Zwei deutsche und eine österreichische Nummer habt Ihr auf dieser Seite zur Auswahl. Absendernummern werden unkenntlich gemacht – Ihr seht nur die letzte Zahl oder den Namen eines öffentlichen Absenders.
  • receive-sms-online.info: Auch bei diesem Anbieter gibt es eine oder mehrere deutsche zwischen vielen anderen Nummern. Die Absendernummern werden großteils unkenntlich gemacht.
  • sms-receive.net: Eine deutsche Nummer zwischen anderen – auch dieser Service macht empfangene Nummern unkenntlich.

Wichtige Hinweise zur Privatspäre und Co.

Telefonieren könnt Ihr mit einer solchen Nummer übrigens nicht – lediglich SMS empfangen. Und das, wie wir oben bereits erläutert haben, öffentlich. Das heißt: Jede SMS und damit jeder potenzielle Bestätigungscode oder jedes Passwort, dass Ihr Euch zusenden lasst, sind öffentlich einsehbar. Wie gesagt: Nutzt sie nicht für wichtige oder private Dinge!

Die SMS kommt eventuell mit ein wenig Verspätung an. In der Zwischenzeit können bereits SMS von anderen Usern angezeigt werden. Ihr solltet Eure angeforderte SMS daher gut erkennen können.

Hin und wieder werden solche öffentlichen Handynummern gesperrt. Also nicht wundern, wenn eine Nummer nicht funktioniert – einfach eine weitere ausprobieren.

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