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Google Chrome - erste Zahlen

Oliver W. Oliver W.

Webanalysen haben gezeigt, dass Firefox gegenüber dem IE weiter zulegt. Auch Apples Safari wird immer beliebter. Die von Pauken und Trompeten begleitete Einführung von Chrome hat bei den Nutzern indes wenig Spuren hinterlassen.

Google Chrome - erste Zahlen

 Der Webanalyst Webtrekk veröffentlicht seit drei Jahren aktuelle Daten über die Verwendung von Bildschirmauflösungen, Betriebssystemen, Browsern etc. Die Daten stammen von verschiedenen Kunden-Websites aus unterschiedlichsten Bereichen. Firefox und Safari legen zu Insgesamt verzeichnen diese Seiten laut Webtrekk gut 105 Millionen Visitors pro Monat. Die Ergebnisse für das 3. Quartal 2008 zeigen etwa bei der Browsernutzung, dass die Nutzungzahlen für den Internet Explorer 6 als Browser weiter gesunken sind. Verwendeten ihn im 4. Quartal 2007 noch 35,72 Prozent der User, waren es im 1. Quartal 2008 noch 29,33 Prozent. Im 3. Quartal sind es nun lediglich 24,85 Prozent. Google Chrome nur Nischenprodukt Dagegen nimmt die Nutzung des Internet Explorers 7 zu und steigt von 33,90 Prozent (Quartal 2) auf 35,25 Prozent. Auch die Nutzung des Mozilla/Firefox nimmt wieder etwas zu: ihn favorisieren nun 32,53 Prozent, im Quartal zuvor waren es 31,41 Prozent, vor einem Jahr knapp über 27,08 Prozent. Die Verwendung des Safari Browsers steigt, wie in den vorherigen Quartalen, leicht an: 3,81 Prozent der Nutzer gehen nun über Safari ins Netz. Im 2. Quartal 2008 waren es 3,68 Prozent. Interessant auch die Daten für Google Chrome: Der Browser wird von nur 0,09 Prozent der User verwendet - jedenfalls unter den getrackten Firmenkunden. Bei privaten Anwendern dürften die Zahlen etwas anders ausfallen. Alternativen Es lässt sich vermuten, dass unter anderem die Datenschutzpolitik Googles bei der Einführung von Chrome (Wir haben berichtet.)einige Nutzer verstimmt haben dürfte. Nur wenige haben schließlich Lust, einen Browser zu installieren, nur um ihn anschließend noch mit diversen Patches auf ein Level zu bringen, das für eine Nutzung ohne Gefährdung der Privatsphäre akzeptabel scheint. Der offenliegende Quellcode des Google-Projekts hat allerdings einen Ableger auf der Bildfläche erscheinen lassen. Dieses Chrome-Derivat, SRWare Iron, bietet alle Vorteile des Google-Browsers, verbindet sich allerdings zu keinerlei Trackingserver und übermittelt keinerlei Nutzungsdaten an Webseiten. Bericht zu SRWare Iron.

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Google Chrome

Schneller Browser mit zahlreichen Zusatzfunktionen

Google Chrome
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
55.0
Leserwertung:
3.82/5