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Google Families: Alle unter einem Dach

Sonja U. Sonja U.

Alle Familienmitglieder vernetzt unter einem Hut: Mit Google Families gibt der Internetriese Familien die Möglichkeit, Notizen und Medien untereinander ganz einfach zu teilen.

Google Families
Mit Google Families habt Ihr alles innerhalb Eurer Familie im Blick. (Bild: Google/Redaktion)

Familiengruppe mit Google Families: Alles teilen

Egal ob einfach To-Dos mit dem Ehepartner oder den Kindern teilen, Einkaufslisten weiterschicken oder auch Fotos vom letzten Fest sowie Filme und Musik der ganzen Familie zur Verfügung stellen: Google ermöglicht es Familien nun, alle Konten miteinander zu verknüpfen. Zugreifen könnt Ihr ganz einfach über den Google Chrome Download und die Google Seite auf anderen Browsern sowie über die Google App auf Euren Mobilgeräten.

Über Google selbst lassen sich mit Google Families alle Mitglieder über deren mit dem Dienst verknüpfter E-Mail-Adresse zur Familiengruppe hinzufügen. Und dann kann es auch schon losgehen.

Notizen teilen, Listen anlegen, einen gemeinsamen Kalender führen, aber auch Medien wie Fotos, Musik und Filme verknüpfen, so dass jeder in der Familie Zugriff hat – all das funktioniert für bis zu sechs Personen.

Google Families Kalender
Mit dem Familienaccount haben bis zu sechs Mitglieder gemeinsam Zugriff auf den Kalender und Notizen. Alles lässt sich für jedes Mitglied genau einstellen. (Bild: Screenshots Google)

Vereinfachter Zugriff auf Google Apps

Mehrere Google Apps verknüpft die Families-Option:

  • Google Play-Familienmediathek: Ihr könnt allen Mitgliedern Zugriff zur Familienmediathek geben, in der eine Zahlungsart für alle hinterlegt ist. Dabei lässt sich einstellen, was von wem erworben werden darf und wer überhaupt Inhalte kaufen kann. Alles Gekaufte und Heruntergeladene lässt sich dann über den Families-Account mit den anderen teilen.
  • Google Play Musik-Familientarif: Auch der Musikstreamingdienst ist mit dem Accout verknüpfbar. Ein ganz neuer Tarif lässt Euch zusammen günstiger Musik hören.
  • Google Kalender: Besonders praktisch: Mit dem verknüpften Google Kalender habt Ihr alle Termine der Familie und ihrer Mitglieder im Blick und könnt schneller planen.
  • Google Notizen: Ob Einkaufslisten, Wegbeschreibungen oder einfach ein lieber Gruß an die anderen: Mit den virtuellen Notizen war’s das mit dem Zettelsalat am Kühlschrank. Übersehen wird so auf jeden Fall weniger.
  • Google Fotos: Wer auch immer in der Familie Fotos gemacht hat – Ihr habt über den Google Families Account alle Zugriff darauf. Jedenfalls auf die für die Familie freigegebenen.
  • Family Link: Wer einen Überblick behalten möchte, wann die Kids mit ihrem verknüpften Gerät hantieren, schaut hier rein. Im extra fürs Kind unter 13 Jahren angelegten Account könnt Ihr einstellen, was dem Nachwuchs alles in der Online-Welt erlaubt wird: Ob Nutzungszeit, ausführbare Apps oder sogar die Schlafenszeit.
  • YouTube for TV: Noch nicht in Deutschland, aber möglicherweise auf dem Weg dahin: Über YouTube for TV könnt Ihr für aktuell 35 US-Dollar im Monat live Fernsehsendungen amerikanischer Sender gucken und Inhalte über einen Cloud-Videorekorder mit unbegrenztem Speicherplatz aufzeichnen.

Google Families Mediathek
Auch gibt es gemeinsamen Zugriff auf die Mediathek sowie den Google Play Store, Google Play Musik und Fotos. (Bild: Screenshots Google)

Und so verknüpft Ihr Eure Familie

Wollt Ihr Google Families nutzen, müsst Ihr erst einmal über Euren Account eine Familiengruppe erstellen – und zwar hier. https://families.google.com/families Damit seid Ihr der Admin der Gruppe. Ihr könnt im Anschluss bis zu fünf weitere Mitglieder hinzufügen sowie alle Einstellungen verwalten.

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