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Sicher surfen mit Chrome, Firefox oder Edge: So geht's!

Rainer W. Rainer W.

Wer mit Chrome, Firefox oder Edge sicher surfen möchte, findet im Folgenden einige Tipps für mehr Sicherheit im Internet.

Sicher surfen und Malware abblocken

Für ein möglichst gefahrloses Surfen und und zur Verhinderung von Malware, Phishing und Spionage bei den eigenen Internet-Aktivitäten sollte der Anwender erst einmal darauf achten, ob er beispielsweise nach dem Google Chrome Download auch wirklich über die aktuelle Browser-Version verfügt. Aktualität ist beim Web-Browser natürlich auch bei Firefox, Microsoft Edge & Co. von großer Bedeutung, um Cyberkriminellen Einhalt zu gebieten. Außerdem ist es sinnvoll, die passenden Browser-Einstellungen zu wählen.

Sicher surfen
Sicher surfen und Malware, Phishing und Spionage abblocken (Bild: Pixabay/Redaktion)

Tipp 1: Automatische Aktualisierung aktivieren

Nur mit einer aktuellen Version von Firefox, Chrome und Edge lässt sich ein Maximum an Sicherheit garantieren, da die Browser-Hersteller mit ihren Updates zahlreiche Sicherheitslücken schließen, um neue Bedrohungen aus dem Internet abzuwehren und eine Web-Spionage zu verhindern. Daher sollte für ein sicheres Surfen die automatische Aktualisierung stets aktiviert sein, die Firefox und Chrome bieten.

Hierzu in Firefox unter Einstellungen > Erweitert > Update entweder die Option "Updates automatisch installieren" auswählen oder zumindest "Nach Updates suchen, aber vor der Installation nachfragen". Chrome verlangt hingegen selbst automatisch nach einer Aktualisierung. Diese erfolgt, sobald Updates bereit stehen und der Browser neu startet. Bei Edge sorgen die Windows-Updates für Aktualität.

Sicher surfen Firefox
Updates automatisch installieren mit Firefox (Bild: Redaktion)

Tipp 2: Privatmodi nutzen

Wer verhindern möchte, dass sich eigene Internet-Aktivitäten nachvollziehen lassen, schließt über die Funktionen Privates Fenster in Firefox, Inkognito-Fenster in Chrome oder InPrivate-Fenster in Edge die Speicherung der besuchten Webseiten und anderer Daten aus. Allerdings bieten die Privatmodi leider keinen Schutz vor den Gefahren aus dem Internet, sondern lediglich mehr Privatsphäre gegenüber anderen Personen am gleichen Rechner.

Um sich vor Viren, Trojanern und anderer Malware zu schützen, ist der Einsatz einer Security Suite und Antiviren-Software erforderlich, die regelmäßig automatisch aktualisiert wird. Die Web-Browser Firefox, Chrome und Edge können jedoch auch selbst einige Angriffe auf den PC abblocken, falls der Anwender die richtigen Einstellungen vornimmt.

Tipp 3: Gefährliche Inhalte blockieren

In den Firefox-Einstellungen sollte der Nutzer unter Sicherheit einen Haken setzen bei "Warnen, wenn Websites versuchen, Add-ons zu installieren". Auch "Gefährliche und betrügerische Inhalte blockieren" sollte aktiviert sein, ebenso wie "Gefährliche Downloads blockieren" und "Vor unerwünschter und ungewöhnlicher Software warnen".

Sicher surfen Malware
Gefährliche Inhalte und Downloads abblocken (Bild: Redaktion)

Tipp 4: Phishing- und Malware-Filter aktivieren

Chrome-Nutzer achten darauf, dass der Phishing- und Malware-Filter eingeschaltet ist. Wer sicher surfen möchte, sollte hierzu unter Einstellungen > Erweiterte Einstellungen bei Sicherheit und Datenschutz den Punkt "Mich und mein Gerät vor schädlichen Webseiten schützen" bejahen. Sinnvoll ist es auch, Navigationsfehler mithilfe eines Web-Dienste zu beheben, um nicht versehentlich auf unseriösen Seiten zu landen.

Sicher surfen Chrome
Chrome schützt vor gefährlichen Webseiten (Bild: Redaktion)

In Microsoft Edge beurteilt der SmartScreen-Filter, ob es sich bei den besuchten Webseiten um Gefährdungen handelt. Dieser wird über Einstellungen > Erweiterte Einstellungen aktiviert.

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Google Chrome
Hersteller:
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Freeware
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Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
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