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BSI warnt vor Sicherheitslücke in Google Earth

Jan W. Jan W.

Mit Google Earth kann man am Rechner um die halbe Welt fliegen - sich derzeit aber auch schädlichen Code einfangen. Ein Sicherheitsloch ist aufgetaucht, was bis Freitagnachmittag noch nicht gefixt werden konnte.

In der beliebten Software "Google Earth" ist eine Schwachstelle aufgetaucht, über die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert. Darin heißt es, man solle keine Geodaten-Dateien (.kml und .kmz) aus unbekannter Quelle öffnen, bis ein Update des Herstellers zur Verfügung stünde. Der Hersteller hat bisher keine fehlerbereinigte Version seiner Software veröffentlicht.

Betroffen ist die derzeit aktuelle Version Google Earth 4.0.2091 (Beta). Die beschriebene Sicherheitslücke kann Angreifern das Ausführen ungewollter Kommandos auf den Rechnern der Anwender ermöglichen. Der Eindringling würde die Kontrolle über einen fremden Rechner erlangen können, wenn auf diesem eine der dafür präparierten .kml- oder .kmz-Dateien geöffnet wird. Eigentlich sind diese Dateien dazu da, interessante Orte in Google Earth zu markieren und sie mit anderen Nutzern zu teilen.

Da der Schadcode schon im Internet aufgetaucht ist, könnte die Verbreitung des Sicherheitslecks sprunghaft ansteigen. Derzeit scheint noch keine große Gefahr von dem Leck auszugehen.

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Google Earth

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Google Earth
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
7.1.5.1557
Leserwertung:
3.89/5