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Inge Lehmann erhält Google Doodle zum 127. Geburtstag

Maria S. Maria S.

Auf dem Gebiet der Seismologie zählt sie zu den anerkanntesten Forschern. Heute wäre Inge Lehmann 127 Jahre alt geworden. Google ehrt sie für 24 Stunden mit einem Google Doodle. Hier weiterlesen!

Wer beim Anblick des heutigen Google Doodles neugierig geworden ist und mehr über Inge Lehmann und ihre Arbeiten erfahren will, kann sich Informationen über den Google Play Store herunterladen. Im Bereich E-Books stehen sicher Biografien zu ihrer Person und ihrem Schaffen zur Verfügung. Wem das zu aufwendig ist, der bekommt hier die Kurzversion.

Google Doodle für Inge Lehmann

Das heutige Google Doodle ist ein animiertes Bild, bei dem unsere Erde im Mittelpunkt steht. Gezeigt werden die Buchstaben des Suchmaschinenriesen auf einem dunklen Hintergrund. Möglich ist, dass Google damit eine Erdschicht oder das All darstellen wollte. Das zweite O von Google wird durch unseren Planeten ersetzt, welcher in der Mitte geteilt wurde. Auf diese Weise werden die verschiedenen Erdschichten für den User sichtbar gemacht. Das Doodle stellt demnach eine direkte Verbindung zur Arbeit von Inge Lehmann her. Ausgestrahlt wird das Google Doodle nahezu weltweit. Nur einige afrikanische Staaten und die norwegische Inselgruppe Spitzbergen sind nicht dabei.

Google Doodle Inge Lehmann

Das Leben von Inge Lehmann

Inge Lehmann ist am 13. Mai 1888 in Kopenhagen geboren und wuchs auch dort auf. Ihre Eltern waren fest mit der Stadt verwurzelt, ihr Vater arbeitete als Psychologe.

Die Schulleiterin Hanna Adler und ihr Vater hatten nach eigenen Angaben großen Einfluss auf ihre Entwicklung. So studierte Inge Lehmann Mathematik in Kopenhagen und Cambridge. 1925 machte sie dann ihre ersten Schritte in der Seismologie. Sie nahm eine Anstellung als Assistentin bei Niels Erik Nørlund an. Ihre Aufgabe dort war der Aufbau einer Beobachtungsstation für Grönland und Dänemark. Das Interesse an Seismologie war geweckt, es folgte der Abschluss in Geodäsie. Nach dem Examen wurde sie staatliche Geodätin und Leiterin der Abteilung für Seismologie am Geodätischen Institut.

Das Schaffen der Seismologin

Im Jahr 1936 schrieb sie eine Interpretation zu den P-Wellen-Einsätzen in Seismographen. Unter dem einfachen Titel „P“ erklärte sie, dass es sich um Reflexionen an einem inneren Erdkern handeln würde. In den darauffolgenden Jahren stimmten ihr weitere bekannte Forscher zu. Nachdem sie ihre Arbeit im Zweiten Weltkrieg nur schwerlich fortführen konnte, ging sie 1953 in die Vereinigen Staaten. Dort befasste sie sich viele Jahre mit dem Erdmantel und der Erdkruste. Von ihr entdeckte Diskontinuitäten bei 190 bis 250 km im Erdinneren werden heute Lehmann-Diskontinuität genannt.

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