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Mit der Bilder Rückwärtssuche Fotos im Netz aufspüren

Anna K. Anna K.

Mit der Bilder Rückwärtssuche von Google lassen sich Fotos und andere Bilddateien auf Internetseiten finden. Wer wissen will, ob sein Foto auf unerlaubt im Netz schwirrt, erfährt hier mehr!

Die Suche funktioniert dabei in jedem beliebigen Browser, egal, ob Chrome, Firefox oder Edge. Als Sonderfunktion der normalen Google-Suche kann ganz einfach mit wenigen Klicks nach Bilddateien auf anderen Websites Ausschau gehalten werden. Wer dem Konzern hierbei nicht so recht über den Weg traut, kann alternativ zum Download der Iggels Bildersuche greifen. Einem kleinen Tool, welches ebenfalls Bilder und die jeweiligen URLs aufspüren kann.

Bilder Rückwärtssuche über Google

Wer kennt das nicht, man hat auf irgendeinem sozialen Netzwerk ein unvorteilhaftes Foto geteilt und hat nun die Befürchtung, dass es – trotz Löschung – noch irgendwo in den unendlichen Weiten des World Wide Web herumschwirrt. Mit der Bilder Rückwärtssuche ist das ganz schnell überprüft. Dazu muss lediglich die Website Google Bilder aufgerufen werden. Nun klickt man auf das Kamerasymbol, welches sich rechts im Freitextfeld befindet. Es öffnet sich ein Pop-up-Fenster, das drei Möglichkeiten der Rückwärtssuche über Google ermöglicht:

  1. Eine Bild-URL einfügen (wenn ein Bild von einer Website gesucht werden soll)
  2. Ein Bild hochladen (dazu muss der Speicherort des Bildes geöffnet und dieses anschließend ausgewählt werden)
  3. Die Bildersuche via Drag & Drop (das Bild wird einfach in das dafür vorgesehene Feld gezogen)

Bilder Rückwärtssuche
Drei Möglichkeiten der Bilder Rückwärtssuche.

Im Anschluss werden sowohl alle Websites angezeigt, auf der dieses Bild zu finden ist. Scrollt man etwas weiter nach unten, finden sich sogar optisch ähnliche Bilder. Diese Funktion ist vor allem in Hinblick auf das Urheberrecht relevant. Nicht nur, dass sich dank der Suche gegebenenfalls unrechtmäßig verwendete Bilder aufspüren lassen, sie sind auch dann noch auffindbar, wenn sie in einem gewissen Rahmen verändert wurden – was im Übrigen ebenfalls eine Verletzung des Urheberrechts darstellt, wenn vorab nicht die Erlaubnis eingeholt wurde.

Tipp für die schnelle Suche via Eingabe der URL

Wer ein Bild sucht, das auf einer Website eingebettet ist, sollte nicht den Fehler machen und die gesamte Adresszeile der Site eingeben. Stattdessen wählt man mit der Maus das gewünschte Bild an und öffnet mit rechtem Mausklick die Optionen. Diese können je nach Browser variieren, der Befehl, der relevant ist, heißt entweder Bildadresse kopieren, Copy Image Location oder enthält zumindest die relevanten Begriffe. Nun wurde die Internetadresse, auf der das gewünschte Bild liegt, in die Zwischenabgabe gelegt. Im Anschluss muss die Adresse nur noch wie oben beschrieben in die Goolge Bilder Rückwärtssuche eingeben werden und voilà: Das Netz wird nach gleichen wie ähnlichen Bilder durchsucht.

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