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Instagram Algorithmus: Die Faktoren für Euren Feed

Anna K. Anna K.

Seit der Abschaffung des chronologischen Feeds gibt es jede Menge Gerüchte um den Instagram Algorithmus – nun hat das Soziale Netzwerk selbst verraten, welche Faktoren die Anordnung der Postings beeinflussen.

Über 800 Millionen Menschen nutzen die Instagram für Android beziehungsweise iOS – und jeder Nutzer sieht etwas anderes. Was genau das ist, hängt vor allem von drei wesentlichen Punkten ab – zumindest, wenn man den Berichten von Techcrunch und The Verge und den Angaben von Instagram selbst Glauben schenkt.

Instagram Algorithmus
Wie funktioniert der Instagram Algorithmus? Hier erfahrt Ihr es. (Bild: Pixabay)

Instagram Algorithmus gelüftet: Diese drei Faktoren bestimmen Euren Feed

Der Instagram Algorithmus setzt sich nach Angaben des Produktleiters Julian Gutman im Wesentlichen aus diesen drei Kriterien zusammen:

1. Interesse

Ausgehend davon, wie Ihr Euch bislang auf Instagram verhalten habt, werden Euch Inhalte angezeigt, die Euch interessieren könnten.

2. Aktualität

Aktuelle Postings haben Vorrang vor Beiträgen, die schon ein paar Stunden oder Tage online sind, und werden entsprechend prominenter in Eurem Feed platziert.

3. Interaktion

Euch werden bevorzugt Beiträge von Accounts angezeigt, mit denen Ihr interagiert habt. Dazu zählen beispielsweise Likes, Kommentare oder wenn Ihr den User auf einem Eurer Bilder getaggt habt.

Diese drei Kriterien werden für jeden Account erfasst und basierend auf maschinellem Lernen daraus Euer ganz persönlicher Newsfeed generiert.

Weitere Einflüsse des Instagram Algorithmus

  • Häufigkeit der Nutzung: Je öfter Ihr Instagram nutzt, desto aktueller sind die Beiträge in Eurem Feed; je seltener, desto interessanter.
  • Nutzungsdauer: Öffnet Ihr das soziale Netzwerk nur kurz, bekommt Ihr andere Inhalte angezeigt, als wenn Ihr Stunden mit Instagram verbringt.
  • Anzahl der Abos: Je mehr Accounts Ihr folgt, desto weniger Beiträge eines einzelnen Accounts seht Ihr. Dementsprechend werden Euch mehr Beiträge von verschiedenen Anwendern angezeigt.

Diese Faktoren spielen keine oder eine untergeordnete Rolle

  • Fotos und Videos werden ähnlich bewertet; seht Ihr Euch allerdings nie Videos an, erscheinen diese weniger in Eurem Feed.
  • Die Nutzung von Storys oder der Live-Funktion hat keinen Einfluss aufs Ranking.
  • Die Häufigkeit von Veröffentlichungen. Ihr könnt also ohne Nachteil in kurzer Zeit viele Postings erstellen.

Außerdem wurde der Verdacht, dass Instagram bestimmte Beiträge verberge, dementiert. Auch eine Rückkehr zu einem chronologischen Aufbau des Feeds wurde zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Ob man dieser Sammlung von Angaben allerdings Glauben schenken darf, ist fraglich. Es besteht zumindest der berechtigte Verdacht, dass es Faktoren gibt, die den Instagram Algorithmus beeinflussen und nicht bekannt gegeben wurden.

Das Wissen gezielt einsetzen, um neue Follower zu generieren

Wenn Ihr mehr Follower erhalten wollt, könnt Ihr die Angaben zum Algorithmus als Grundlage für Eueren Account nutzen. Ihr solltet demnach:

  • Oft Beiträge erstellen, um aktuell zu sein.
  • Postings für ein spezielles Interessengebiet erstellen, um genau Eure Zielgruppe zu erreichen.
  • Mit anderen Usern interagieren, Beiträge kommentieren oder Nutzer taggen, um selbst Kommentare und Tags zu erhalten.

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