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Startrampe: USB-Stick Starter machen Tools portabel

Shawn H Shawn H

USB-Sticks eignen sich hervorragend dazu, eine persönliche Arbeitsumgebung auf einem fremden Rechner zu schaffen. Von fast allen bekannten Programmen existieren installationsfreie Varianten, die den Funktionsumfang ihrer großen Geschwister offerieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Portable Apps mit einem USB-Stick Starter zum komfortablen Unterwegs-Büro kombinieren.

USB-Sticks: Autostart wie bei CDs

Man könnte natürlich auf die Idee kommen, einfach den USB-Stick an den Rechner anzustöpseln und im Explorer das gewünschte Programm aufzurufen. Das ist jedoch viel zu kompliziert. Um einiges komfortabler ist der Weg über den Autostart. Wird ein neuer Datenträger eingesteckt, bietet Windows die Möglichkeit, per Autostart ein beliebiges Programm auszuführen. Dabei könnte es sich um einen USB-Stick Starter handeln, einem tragbaren Startmenü. Der USB-Stick Starter organisiert unter einer dem Windows-Startmenü ähnlichen Oberfläche die Portable Apps und startet sie mit einem Knopfdruck. Doch USB-Stick Starter fungieren nicht nur als reine "Startrampen" für den tragbaren Firefox, Thunderbird und Miranda. Darüber hinaus bieten viele Launcher weitere Funktionen, die den Umgang mit auf dem USB-Stick befindlichen Dateien und Applikationen erleichtern. Dazu gehören:

  • Volltextsuche nach Dateien

  • Automatische Suche nach Updates für die Portable Apps

  • Schnellzugriff auf persönliche Dokumente und Fotos Wir stellen in diesem Beitrag, stellvertretend für die breite Masse der App-Launcher, drei USB-Stick-Starter vor. Sollte Ihr Favorit nicht darunter sein, stehen unter dem Download USB Stick ähnliche Softwares zur Auswahl. Nun aber zu unseren Kandidaten …

Firestarter: Mehr als nur Launcher

LauncherWie bei den meisten USB-Stick Startern passt zum Launcher das Attribut "schlank". Wäre der USB-Starter ein aufgeblasenes Tool, würde der Sinn und Zweck ad absurdum geführt. Schließlich handelt es sich bei einem App-Launcher meistens um ein Zweck-Tool, das einen bequemen Zugang zu anderen Programmen darstellt. Daher muss es entsprechend kompakt sein. Launcher stellt über seine optisch ansprechende Oberfläche Buttons für den Zugriff auf die Eigenen Dateien, Dokumente, Musik, Grafiken und Videos bereit. Nach der "Auslieferung" ist die Programmliste der USB-Startrampe noch leer. Sie muss erst noch vom Nutzer mit seinen favorisierten Tools gefüttert werden. Äußerst zuvorkommend ist Launcher in Sachen Autostart: Ein Assistent übernimmt die Konfiguration und erspart dem Nutzer den lästigen Umgang mit Autorun.inf & Co. Download Launcher

Und der Stick brennt: Lupo PenSuite

Lupo PenSuiteDeutlich breiter aufgestellt in Sachen Funktionsumfang ist die Lupo PenSuite. Der USB-Starter Deluxe bietet den Zugriff auf eine Vielzahl von Portable Apps. Der Nutzer muss sich lediglich aus dem reichhaltigen Angebot seine Lieblinge aus den Kategorien "Büro", "Kommunikation", "System" und weiteren heraussuchen. Lupo PenSuite übernimmt das automatische Update der portablen Programme. Dies ist ein entscheidender Vorteil, schließlich werden so mögliche Sicherheitslücken geschlossen, die für den fremden PC, den man benutzt, eine Gefahr darstellen könnten. Für Individualisten besteht die Möglichkeit, das Aussehen des Startmenüs zu ändern. Dazu zählen die Einblendung von Programminformationen und das Einfügen eines Benutzerbildes. Weiterhin ändert man die Icons. Dieses mobile Startmenü ist insbesondere für Anfänger empfehlenswert, die keinen Überblick über den großen Markt an Portable Apps haben. Man muss nicht wissen, welche Tools es gibt und welche gut sind. Alles was man tun muss, ist sich aus dem Angebot der Lupo PenSuite zu bedienen. Download Lupo PenSuite

Nicht nur für Geeks: geek.menu

geek.menuAls einen "Geek" bezeichnet man in der Welt der Bits und Bytes eine Person, die sich sehr für technische Sachverhalte interessiert. Doch der Namensbestandteil sagt im Falle von geek.menu wenig über das Tool aus, da es sich nicht nur von PC-Freaks bedienen lässt. Der Anwender legt im USB-Startmenü eigene Kategorien an und bestimmt, welche Portable Apps automatisch ausgeführt werden. geek.menu wechselt das Wallpaper aus, um optische Abwechselung in den Arbeitsalltag zu bringen – ganz so, wie es man es von seinem gewohnten Desktop-Arbeitsrechner kennt. Spannend wird es, wenn es um die Sicherheit geht: geek.menu integriert nahtlos das mächtige Verschlüsselungswerkzeug TrueCrypt, mit denen gesicherte Speicherbereiche erstellt werden, auf die nur der Stick-Eigentümer Zugriff hat. Wird der Stick an einem nicht-autorisiertem Rechner verwendet, kann eine Visitenkarte des Besitzers eingeblendet werden. Es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Finder den Mobilspeicher an seinen Besitzer zurückgibt. Eine Belohnung ist in diesem Fall sicherlich angebracht ... Download geek.menu

USB-Sticks: Die (beschränkt) unbeschränkte Arbeitsfreiheit

USB Stick
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Wer einen USB-Stick dabei hat, ist fein raus. An einem fremden Rechner lassen sich fast alle vertrauten Programme nutzen. Ob es sich dabei um Firefox für das sichere Surf-Vergnügen oder Thunderbird für das Handling der Mails handelt obliegt dem Benutzer. Er wählt aus einer breiten Palette von Portable Apps seine Favoriten aus. Bei der Arbeit an einem fremden Rechner sollte man jedoch folgende allgemeine Tipps beachten:

  • Fragen Sie den Besitzer auf jeden Fall, ob er mit der Benutzung von Portable Apps einverstanden ist und erklären ihm gegebenenfalls die Funktionsweise der einzelnen Programme.

  • Prüfen Sie die Herkunft der Portable Apps. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, dass ein Mobilprogramm keine Ad- oder Malware beinhaltet. Diese kann im Extremfall auch den fremden PC infizieren.

  • Umgekehrt kann auch ein infizierter Fremd-PC Schadcode auf den USB-Stick übertragen. Beim nächsten Einstecken in den eigenen Computer wird dieser möglicherweise "angesteckt". Aus diesem Grund sollte ein Rechner vor Einsetzen des USB-Sticks bei Möglichkeit auf Vireninfektionen überprüft werden.

  • Achtung bei der Verwendung von Passwörtern auf dem fremden Rechner! Diese könnten möglicherweise gespeichert werden. Zu empfehlen ist die Verwendung eines sicheren Einmal-Passwortes, das nach Beendigung der Arbeit vom eigenen PC aus wieder geändert wird. Wurde die Datensicherheit bedacht, steht dem Einsatz von USB-Stick Starter und Portable Apps nichts mehr Wege. Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Arbeitsfreiheit.

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Software aus dem Artikel

Lupo PenSuite

Westentasche und Starter für portable Programme

Lupo PenSuite
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Server 2003, NT, Vista, Server 2008, 98, ME, Win 8, Windows 10
Sprache:
Mehrsprachig
Version:
2013.04
Leserwertung:
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