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Ungepatchte Sicherheitslücke im Internet Explorer

Jan W. Jan W.

Microsoft hat bestätigt, dass es eine neue schwere Sicherheitslücke im Internet Explorer gibt, für die zwar noch kein Patch verfügbar ist, wohl aber schon Exploits, die dieses Leck ausnutzen.

Microsoft bestätigt eine Sicherheitsanfälligkeit im Internet Explorer, die im Zusammenhang mit der Vector Markup Language auftritt und Remotecodeausführung ermöglichen kann. Ein Hacker braucht sein zukünftiges Opfer demnach lediglich dazu zu bringen, eine speziell präparierte Webseite aufzurufen, um dann die Kontrolle über dessen Rechner zu übernehmen. Entsprechende Exploits zur Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit, auch das räumt der Software-Konzern in einem Security-Advisory ein, sind bereits im Umlauf. An einem Sicherheitsupdate, das man am nächsten Patchtag am 10. Oktober oder bei Bedarf auch früher zu veröffentlichen beabsichtigt, werde derzeit gearbeitet.

Bis dahin rät Microsoft den Nutzern zur Vorsicht beim Öffnen von unbekannten E-Mails und den darin enthaltenen Links sowie der Nutzung einer Antiviren- und Firewall-Software. Daneben werden verschiedene Workarounds beschrieben, die das Problem zwar nicht beseitigen, aber die bekannten Agriffsmöglichkeiten blockieren. Diese sind aber auch mit Funktionseinschränkungen für andere Anwendungen verbunden. Unter der unten angegebenen Adresse finden Sie das bislang nur in Englisch verfügbare Security Advisory mit den Workaround-Vorschlägen.

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Microsoft Internet Explorer

Der Standard-Browser aus dem Hause Microsoft kostenlos zum Download

Microsoft Internet Explorer
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
11.0.9600.16428
Leserwertung:
3.1/5