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Office 365 vs. Office 2016: Wo liegt der Unterschied?

Sonja U. Sonja U.

Wer sich dieser Tage für eine neue Office-Version interessiert, steht schnell vor der Qual der Wahl: Abomodell oder Festkauf? Was lohnt sich für wen? Microsoft Office 365 vs. Office 2016 – wir haben für Euch die Unterschiede und jeweiligen Vorteile herausgesucht.

Office 365 vs. Office 2016
Microsoft Office 365 vs. Office 2016 – wer sich diese Frage stellt, sollte diesen Artikel lesen. (Bild: Pixabay/Redaktion)

Abo gegen Festpreis: Office 365 vs. Office 2016

An einer guten Office-Suite kommt heute keiner mehr vorbei. Sei es wegen des Textverarbeitungstools, der Tabellenkalkulation, der Präsentationssoftware oder sonstigen Programmen. Der wohl etablierteste Vertreter ist nach wie vor das Paket von Microsoft. Denn auch, wenn es zwischenzeitlich immer wieder günstige bis sogar kostenfreie Konkurrenzprodukte gab und gibt, kann doch keines mit den zahlreichen Funktionen von Microsoft Office mithalten.

Mittlerweile gibt es die Softwaresuite bereits in mehreren Generationen – und seit ein paar Jahren ist die Abo-Variante hinzugekommen, die vor allem für die flexible Online-Nutzung ausgelegt ist. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied der aktuellen Versionen, derer es zwei auf dem Markt gibt?

Der auffälligste Unterschied zwischen beiden Versionen ist das Kaufmodell: Office 365 gibt es im monatlich bzw. jährlich zu zahlenden Abo, während die Lizenz für den Microsoft Office 2016 Download einmalig erworben wird und dann ein Leben lang gilt. Das Programm könnt Ihr Euch übrigens bei uns herunterladen. Aber auch im Funktionsumfang variieren beide.

Office 365 vs. Office 2016 Smartphone
Wer die Programme der Office Suite auch auf mobilen Geräten wie Smartphones nutzen möchte, sollte sich die Abo-Variante genauer ansehen. (Bild: Pixabay)

Zwei Versionen – mehrere Unterschiede

Im großen Match Office 365 vs. Office 2016 gibt es mehrere Punkte zu beachten:

  • Der Umfang: Wer sich für das Abomodell entscheidet, erhält Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access. Die Festpreis-Variante ist je nach Paket ein wenig aufgeteilter. In der Grundvariante gibt es Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Andere lassen sich gegen Aufpreis hinzufügen.
  • Die Aktualität: Da Office 365 online und somit auch über den Browser genutzt werden kann, werden die Programme regelmäßig mit Updates versorgt, die direkt im Abopreis inbegriffen sind. Die 2016er Variante hingegen wird nur mit Sicherheitsupdates versorgt – Neuerungen sind soweit keine vorgesehen, dafür wird es vielleicht irgendwann eine neue Grundversion geben, die dann allerdings wieder voll bezahlt werden muss.
  • Die Kompatibilität: Während die Abo-Version aufgrund ihrer Online-Funktionsweise auf verschiedensten Endgeräten und sogar von bis zu fünf Personen gleichzeitig genutzt werden kann, ist die gekaufte Lizenz von Office 2016 auf ein bis zwei Geräte beschränkt.

Zusätzlich gibt es bei Office 365 die Möglichkeit, das Tool auf Smartphones und Tablets zu nutzen und Daten können im OneDrive-Cloudspeicher gespeichert werden. Pro Benutzer steht dafür 1 TB Speicherplatz zur Verfügung.

Office 365 vs. Office 2016 Preise
Die Preise im Überblick. (Bild: Screenshot Microsoft)

Welche Version nehme ich denn jetzt?

Das alles klingt erst einmal nach mehr Vorteilen der 365-Version. Aber welche Version nun die individuell richtige ist, muss jeder für sich entscheiden. Denn man darf nicht vergessen, dass sich die Kosten für die Abo-Variante mit der Zeit summieren.

In der Grundversion Home zahlt Ihr für Office 365 im Jahr 99 Euro oder 10 Euro monatlich, in der Personal-Edition, bei der Ihr alleine Zugriff erhaltet, 69 respektive 7 Euro – wenn Ihr nicht auf das neue Modell von 1&1 zurückgreift.

Die Office 2016-Version für den Heimgebrauch, die auch für Studenten vorgesehen ist, kostet Euch einmalig 149 Euro. Wer ein Unternehmen betreibt, hat noch einmal andere Konditionen. Eine Übersicht gibt es hier im Microsoft-Store.

Jetzt müsst Ihr überlegen: Benötigt Ihr nur die Grundprogramme für Euch alleine und könnt auf die neuesten Updates verzichten? Dann schlagt lieber bei Office 2016 zu. Sollen mehrere Personen die Tools nutzen und werden weitere Funktionen und immer das neueste Update benötigt, ist Office 365 die bessere Wahl. Die Frage Office 365 vs. Office 2016 muss also jeder für sich entscheiden. Kostenlos testen kann man allemal für einen Monat.

Ein Tipp für Wenignutzer

Wer die gängigen Office-Programme nur selten benötigt und daher nicht gleich Geld ausgeben möchte, aber über einen guten Internetzugang verfügt, hat mittlerweile die Möglichkeit, kostenlos auf die Online-Variante der Suite zurückzugreifen. Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Sway, Microsoft Mail, Peresonen, der Kalender, OneDrive und Docs.com lassen sich online als Web-App über den Browser aufrufen.

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Microsoft Office 2016
Hersteller:
Lizenzart:
Demo-Version
System:
Win 7, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
2016
Leserwertung:
3.33/5