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Kritisches Sicherheitsleck in Word aufgetaucht

Shawn H Shawn H

Für Wirbel sorgt derzeit ein Trojaner im Textverarbeitungs-Programm Word, der offenbar noch nicht von Virenprogrammen erkannt wird. Auch in der Software von Skype ist ein Sicherheitsleck aufgetaucht, von dem allerdings keine größere Gefahr auszugehen scheint. Sowohl in Microsofts Textverarbeitungsprogramm Word als auch in der Software des VoIP-Pioniers Skype sind Schädlinge aufgetaucht. Der Word-Trojaner wird per E-Mail-Anhang in einem Word-Dokument eingeschleppt, die Nachrichten werden nach dem derzeitigen Stand der Dinge nicht von Antiviren- oder auch Spam-Programmen als problematisch erkannt. Das Sicherheitsloch ist verschiedenen Berichten zufolge bislang nur bei Word 2002 und 2003 aufgetaucht und gilt als hochkritisch. Auch aktuelle Virenprogramme und Firewalls können offenbar (noch) nichts dagegen ausrichten. Unbekannte Office-Dokumente sollte man also tunlichst nicht öffnen. Microsoft hat angekündigt, eventuell noch vor Juni ein Patch bereitzustellen. Auch in der Software des Internettelefonie-Anbieters Skype ist ein Sicherheitsleck aufgetaucht. Betroffen sind allerdings nur ältere Versionen; die aktuelle Version im Skype Download und die kürzlich vorgestellte Beta-Version 2.5.0.82 sollen nicht betroffen sein. Somit müssen also nur solche Anwender vorsichtig sein, die noch eine ältere Version nutzen. Dieses Sicherheitsloch wird als nicht sonderlich kritisch eingestuft, da der vom Schädling angestoßene Dateitransfer für den Nutzer sichtbar ablaufe.

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Microsoft Word 2013

Der Standard in Sachen Textverarbeitung

Microsoft Word 2013
Hersteller:
Lizenzart:
Shareware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
2013
Leserwertung:
3.7/5