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Wie funktioniert Online-Banking und ist das sicher?

Anna K. Anna K.

Es gilt als komfortabel und meist auch als sicher, doch: Wie funktioniert Online-Banking eigentlich? Wir haben die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Thema!

Inzwischen hat jede Bank einen Online-Zugang für ihre Kunden, mit denen bequem vom PC aus Transaktionen überprüft oder Überweisungen gemacht werden können. Wer es noch moderner mag, greift zum Mobile Banking. So lassen sich beispielsweise mit der Number26 App zum Download das Konto des Berliner Start-ups bequem verwalten und die Ausgaben dank intelligenter Statistiken immer im Blick behalten.

Doch wie funktioniert Online-Banking nun eigentlich?

Wie funktioniert Online-Banking? – Online Banking ist die Führung der Konten über eine Internetverbindung. Dabei greift der Kunde direkt auf die Rechner der jeweiligen Bank zu. Die Transaktionen werden mithilfe einer sogenannten elektronischen Unterschrift verifiziert. Dafür gibt es mehrere Verfahren:

  • Bestätigung via PIN oder TAN, beispielsweise durch eine TAN-Liste oder Mobile TAN
  • Dem Standard HBCI (Homebanking Computer Interface) mit oder ohne Chipkarte
  • Dem Datenkommunikations-Protokoll File Transfer and Access Management (FTAM)
  • Bei größeren Unternehmen dem Banking Communication Standard (BCS)
  • Und dessen Nachfolge-Standard Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS)

Für privaten Bereich sind vor allem die Verfahren mit PIN und TAN sowie der Standard HBCI üblich. Dieser hat den Vorteil, dass alle Daten vorab in die entsprechende Maske eingetragen werden, was die Verwaltung mehrerer Konten deutlich einfacher gestaltet. Durch die Ergänzung um eine Chipkarte macht man es Datendieben zudem unmöglich, an die persönlichen Bankinformationen zu gelangen. Das dafür benötigte Lesegerät ist ab 15 Euro im Handel erhältlich. Wer nur ein Konto verwalten möchte, sollte hingegen zum klassischen Verfahren mit TAN greifen, da hier die Handhabung wesentlich unkomplizierter ist.

Wie funktioniert Online-Banking
Wie funktioniert Online-Banking bei verschiedenen Anbietern?

Sind meine Daten auch sicher?

Sicherheit – wie funktioniert das beim Online-Banking? Zunächst muss unterschieden werden, von welchen Seiten überhaupt Gefahren drohen. Das sind in der Regel zwei: zum einen die Verbindung zwischen Kunde und Bank und zum anderen der Umgang des Kunden mit seinen Zugangsdaten.

Die erste Variante ist durch die Verschlüsselung der Datenübertragung durch die Banken gewährleistet. Mit diversen Standards und Verschlüsselungsalgorithmen wird die Datenübertragung vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt. Damit ist für Betrüger also nicht die Übertragung, sondern der heimische PC die Schwachstelle und der bevorzugte Angriffspunkt. Deshalb sollte jeder Rechner, der für das Online-Banking genutzt wird, durch einen aktuellen Virenscanner und eine Firewall geschützt werden.

Eine weitere Gefahr für die Datensicherheit ist das sogenannte Phishing oder Pharming. Hier werden Kunden auf „gefälschten“ Webseiten oder in E-Mails zur Eingabe ihrer Daten aufgefordert. Einen Schutz vor derartigen Betrugsversuchen bietet vor allem die Aufmerksamkeit des Nutzers. Seriöse Unternehmen werden niemals Zugangsdaten via E-Mail anfordern. Inzwischen warnen Browser und Antivirenprogramme – sofern sie auf dem aktuellsten Stand sind – auch vor derartigen Betrugsversuchen auf Websites.

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Deutsch
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