Tipp

Was ist eine VPN-Verbindung & welche Vorteile hat sie?

Anna K. Anna K.

Was ist eine VPN-Verbindung und wie kann sie eingerichtet und genutzt werden? Hier erfahren, wie man mit wenigen Klicks anonym surfen oder sich mit anderen PCs oder Netzwerken verbinden kann!

Eine Möglichkeit, problemlos eine solche Verbindung herzustellen, ist der Download von OpenVPN. Das Open Source Tool greift dafür auf OpenSSL-Bibilotheken zurück. Das private Netzwerk kann wahlweise durch einen Schlüssel bzw. ein Passwort oder durch Anwendung einer zertifikatbasierten Authentifizierung geschützt werden.

Was ist eine VPN-Verbindung
Was ist eine VPN-Verbindung? So sieht das bei OpenVPN aus.

Was ist eine VPN-Verbindung? Die Grundlagen:

In Zeiten von Datenspionage, Phishing oder ungewollten E-Mails stellen sich viele User die Frage: Was ist eine VPN-Verbindung? VPN steht für Virtual Private Network, also ein virtuelles privates Netzwerk, das es erlaubt von jedem Ort mit einer Anbindung auf das Internet auf Daten zuzugreifen – seien sie privat oder im Firmennetzwerk. Das Ganze funktioniert wie eine Art Direktverbindung zwischen den Geräten oder ein Tunnel durch das Internet. Dabei ist dieser Tunnel durch eine Echtzeit-Verschlüsselung geschützt, was ein Abfangen der Daten verhindern soll. Zeitgleich verpasst der VPN-Anbieter dem User eine neue IP-Adresse, wodurch er anonym im Netz surfen oder durch Geoblocking gesperrte Seiten aufrufen kann. So lässt sich – durch die Verschlüsselung geschützt – auch im WLAN eines Cafés oder Hotels in sicher Netz surfen oder auf das Firmennetzwerk zugreifen.

Was ist eine VPN-Verbindung: Die Vor- und Nachteile im Überblick

Das klingt alles unschlagbar gut und die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • VPN ermöglichen sicheres und anonymes Surfen, ohne Spuren zu hinterlassen oder Daten preiszugeben.
  • User haben Zugriff auf private oder berufliche Netzwerke von jedem Ort aus, der einen Internetzugang hat.
  • Zugriff auf durch Geoblocking verwehrte Inhalte; was nicht nur gesperrte Videos auf YouTube betrifft, sondern auch Zugang zu unabhängigen Informationen in diktatorischen Systemen gewährt.
  • VPN gibt es für alle Betriebssysteme und auch für mobile Geräte.

Allerdings haben VPN-Verbindung auch einige Nachteile. Diese sind jeweils vom Anbieter abhängig, den man für ein solches Netzwerk wählt. Oftmals auftretende Probleme oder Nachteile können sein:

  • Um einen solchen Dienst überhaupt nutzen zu können, muss auf eine VPN-Client-Software installiert werden.
  • Die Übertragungsgeschwindigkeit kann bis zu 50 Prozent langsamer sein, abhängig vom Grad der Verschlüsselung und der Software.
  • Es kann zu Verbindungsabbrüchen kommen, wenn die VPN-Provider nicht erreichbar sind.
  • Je nach Anbieter können monatliche Kosten anfallen.
  • Der VPN-Provider hat Zugriff auf alle Daten inklusive der IP-Adresse an. Je nachdem, wo sich der Anbieter befindet, können diese Daten beispielsweise durch die Vorratsdatenspeicherung von fremden Regierungen erfasst werden.

Und so wird ein virtuelles, privates Netzwerk mit OpenVPN eingerichtet:

Neueste Artikel

Software aus dem Artikel

OpenVPN

Helfer für private virtuelle Netzwerkverbindungen

OpenVPN
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, Win 8, Windows 10
Sprache:
Englisch
Version:
2.4.2
Leserwertung:
3.06/5