Tipp

Opera 10 - erste Alphaversion zum Download

Oliver W. Oliver W.

Der norwegische Browser Opera geht in die nächste Runde und lädt interessierte User zum Testen ein. Schneller wird er sein und bessere Darstellungsmöglichkeiten nach neueren Standards beinhalten. Auf den ersten Blick hat sich, zumindest optisch, nicht viel getan. Nachdem zuletzt Safari und Chromium mit der schnellen Rendering-Engine Webkit einen großen Schritt in Sachen Seitenaufbau gemacht hatten, legt Opera nun nach - und bringt Presto, die hauseigene Rendering-Maschine, auf Version 2.2. Damit soll uns ein erheblicher Geschwindigkeitszuwachs beschert werden. Bereits während der Installation fallen Sie auf - die neuen, WebFonts genannten, Schriften. Hier installererwartet Webseiten-Designer eine größere Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, ohne Bilder oder Vektorinhalte einbinden zu müssen - und für die User sieht es einfach ein bisschen hübscher aus ;) In die gleiche Richtung zielt auch die neu eingeführte Darstellungsmöglichkeit von halbtransparenten Farben gemäß CSS3, womit sich flüssigere Verläufe und schicke Layer realisieren lassen. Der integrierte eMail-Client ist nun auch HTML-fähig und erlaubt so die freiere Gestaltungsmöglichkeit von Nachrichten incl. der Einbindung von Bildern etc. Interessant werden könnte auch das, bislang nur in englischer Sprache verfügbare, Rechtschreib-Prüfungsmodul werden, das in der künftigen Operaversion nicht mehr zusätzlich installiert werden muss, sondern direkt integriert ist. Am Rande erwähnt sei noch der entwicklerfreundliche Debugger Dragonfly, der auch weiter verbessert wurde. Für das endgültige Release sind weitere Features und Verbesserungen geplant, die uns bereits ab der Betaversion erwarten werden.

Neueste Artikel

Software aus dem Artikel

Opera

Kostenloser Webbrowser für mehr Sicherheit und Speed

Opera
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, 2000, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
44.0
Leserwertung:
3.83/5