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Spam kommt immer häufiger als PDF

Rainer W. Rainer W.

Die Spamversender setzen nach Beobachtungen von G Data in jüngster Zeit verstärkt auf PDF-Anhänge. Zeitweilig machte diese neue Spam-Variante schon 40 Prozent des durch unerwünschte Werbung erzeugten Traffics aus.

Wie der Softwarehersteller G Data meldet, konnten die OutbreakShield-Server des Anbieters von Sicherheitslösungen in den vergangenen zwei Wochen eine deutliche Zunahme von Spam mit PDF-Anhängen verzeichnen. Nach Analysen der G DATA Security Labs wird diese Masche bei Spammern immer beliebter. Bisheriger Höhepunkt war demnach der Mittwoch vergangener Woche, als innerhalb von 24 Stunden der Anteil von PDF-Spam um fast 15 Prozent anstieg und zeitweilig 40 Prozent des gesamten globalen Spam-Traffics ausmachte.

Nachfolger für Bilderspam

Diese neue Versende-Taktik war noch vor wenigen Wochen lediglich als Randerscheinung zu beobachten. Inzwischen wird sie nach Einschätzung von G Data von einer Mehrzahl der Cyberkriminellen als effizientes Instrument eingesetzt, um klassische Filtermechanismen zu unterwandern. Die Sicherheitsexperten befürchten, dass dies in vielen Fällen auch gelingen könnte, zumal die Wahl der Spamversender mit PDF auf ein etabliertes und populäres Dateiformat gefallen ist, das täglich millionenfach zum Versand von Geschäftsinformationen verwendet wird. Nach Text- und Bilderspam stelle PDF-Spam somit die dritte Generation der unerwünschten Werbebotschaften dar.

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