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Dank Pokémon Go Bot bequem Monster jagen lassen?

Anna K. Anna K.

Pokémon Go Bot: Diese Tool bringt die Welt der Monsterjäger durcheinander und sorgt nicht nur für Wirbel, sondern auch für unfaire Verhältnisse im Spiel. Hier alle Fakten zum Nachlesen!

Nach dem der Pokémon Go Bot heruntergeladen und installiert wurde, übernimmt das Tool nahezu das komplette Spiel: User können zu verschiedenen Standorten springen, Pokéstops werden automatisch nach Items abgegrast und die Monster gehen quasi von selbst ins Netz. Level 20 ist binnen von 24 Stunden erreicht und die Gegner in den Arenen mit den durchtrainierten Pokémon im Handumdrehen platt gemacht. Dazu müssen Spieler noch nicht einmal ihren Allerwertesten bewegen, sondern können ihren Trainer einfach über die digitale Karte navigieren. Doch inzwischen haben die Entwickler dem Treiben ein Ende gesetzt.

Pokémon Go Bot
Der Pokémon Go Bot übernimmt alle wichtigen Aufgaben innerhalb des Spiels automatisch.

Pokémon Go Bot: Mit diesen Konsequenzen müssen Spieler derzeit rechnen

Natürlich sind die Entwickler des Games nicht erfreut über den Pokémon Go Bot, denn statt in In-App-Käufe zu investieren lassen User einfach den Bot für sich arbeiten. Außerdem wird das Kräfteverhältnis innerhalb des Spiels empfindlich gestört. Allein, der Bot kann lediglich durch zu große Distanzen aufgespürt werden, die in eindeutig zu kurzer Zeit zurückgelegt wurden. Die Strafen, die die Entwickler in einem solchen Falle verhängen, sind aber aktuell noch sehr milde. Im Allgemeinen wird eine Sperrung des Spiels für maximal eine Stunde verhängt. In dieser Zeit können weder Monster gefangen werden, noch Items aus den Stopps gesammelt werden. In Anbetracht des Vorteils, den sich Spieler verschaffen, ist diese Strafe mehr als mild und sicher nicht die letzte Antwort von Niantic Labs.

Niantic blockt Programmierschnittstellen

Der Pokémon Go Bot nutzte ein API, um mit der eigentlichen App zu kommunizieren. Nun haben die Entwickler diesem Austausch via Programmierschnittstelle einen Riegel vorgeschoben. Davon betroffen sind allerdings nicht nur Bots, Cheats oder Hacks, sondern auch die ganze Reihe an interaktiven Karten, mit denen sich seltene Monster aufspüren ließen oder auch der Pokémon Go Messenger, der es Spielern ermöglichte, innerhalb des Games miteinander zu chatten. Ist es natürlich um diese Anwendungen und Tools äußerst schade, ist die Sperre für den Bot eigentlich überfällig gewesen. Gamer, die sich fair vom Sofa in die freie Natur quälen, um Pokémon zu jagen, an ihrer Strategie feilen und eine Niederlage in der Arena erhobenen Hauptes erdulden, waren dank des Bots nahezu chancenlos. Mit der Sperrung stellen die Entwickler das Gleichgewicht des Games wieder her, auch wenn es sicher nicht lange dauert, bis der nächst Bot oder Cheat seinen Weg auf die Rechner beziehungsweise Smartphones findet.

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Pokémon Go Bot

Mit dem Pokémon Go Bot können Spieler schneller leveln, automatisch Pokéstops farmen oder seltene Exemplare einfangen

Pokémon Go Bot
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 8
Sprache:
Mehrsprachig
Version:
1.5
Leserwertung:
0/5