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Heuschnupfen Symptome: Pollenallergie oder Erkältung?

Rainer W. Rainer W.

Heuschnupfen Symptome treten bereits gehäuft in den Monaten Februar und März und machen unzähligen Allergikern schwer zu schaffen. Häufig ist es dabei gar nicht so einfach zu beurteilen, ob es sich wirklich um eine Pollenallergie oder doch eher um eine langwierige Erkältung handelt. Wir klären auf und verraten die Unterschiede bei den Symptomen!

Heuschnupfen Symptome: Der Pollenflugkalender zeigt den Auslöser

Auch wenn man bei der Pollenallergie oft umgangssprachlich von einem "Heuschnupfen" spricht, werden die Beschwerden natürlich nicht durch Heu hervorgerufen, sondern durch Baum-, Kräuter- und Gräserpollen, die durch den Wind verstäubt werden. Der Heuschnupfen als Pollenallergie wird ab Februar von Baumpollen wie Birke, Erle und Hasel ausgelöst, gefolgt von Gräserpollen im Mai und Juni sowie Kräuterpollen im Juli und August. Mit dem Pollenflugkalender Download haben Allergiker eine ausgezeichnete Übersicht der Pollenflugaktivität im Verlauf eines ganzen Jahres. Der Pollenkalender verrät, in welchen Wochen und Monaten welche Blüten oder Gräser besonders aktiv sind und Heuschnupfen Symptome auslösen.

Heuschnupfen Symptome
Heuschnupfen Symptome: Baum-, Kräuter- und Gräserpollen sind der Auslöser. (Bild: Pixabay/Redaktion)

Die Symptome und die Behandlung einer Pollenallergie

Als unangenehmste Symptome einer Pollenallergie gelten häufiges Niesen, Juckreiz in der Nase und in den Augen sowie eine laufende oder auch verstopfte Nase. Hinzu kommen häufig allergische Bindehautentzündungen, Husten und Kopfschmerzen. Die Behandlung von Heuschnupfen oder Pollenallergie erfolgt mit chemischen Wirkstoffen, unter anderem Loratadin, Cetirizin und Dimetinden, sowie mit homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln als Heuschnupfen Medikamente. Mit der so genannten Hyposensibilisierung kann bei schweren Heuschnupfen Symptomen eine Immuntherapie durchgeführt werden, die den Körper in ansteigender Dosierung an das Allergen gewöhnt.

Tipps zur Vorbeugung gegen den Heuschnupfen

Eine Vorbeugung gegen Heuschnupfen ist leider nur bedingt möglich. Experten empfehlen zur Pollen-Hochzeit einen möglichst geringen Aufenthalt in der Natur, Meerwasser-Nasenspülungen zur Minderung der allergischen Reaktionen, Pollenschutznetze vor den Fenstern und das häufige Wechseln der Bettwäsche. Es soll auch helfen, vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen und die Wäsche nicht draußen auf der Leine zu trocknen. Besonders wichtig ist ein persönlicher Pollenflugkalender, um Auskunft zu haben, wann die höchste Pollenbelastung ist und gegen welche Pollen man besonders allergisch ist.

Heuschnupfen Symptome Pollenkalender
Der Pollenkalender zeigt, gegen welche Pollen man besonders allergisch ist. (Bild: FU Berlin/Redaktion)

Ist es ein Heuschnupfen oder doch eine Erkältung?

Wenn die Augen tränen und die Nase verstopft ist, kann man oft kaum unterscheiden, ob es sich um einen Heuschnupfen oder doch um eine Erkältung handelt. Die Antwort ist wichtig, da die Behandlung sehr unterschiedlich ist. Ein wichtiger Unterschied zwischen Heuschnupfen und Erkältung: Heuschnupfen kommt meist ganz plötzlich, wohingegen der Erkältungsverlauf in der Regel wesentlich langsamer erfolgt.

Außerdem jucken beim Heuschnupfen Nase und Rachen, was beim Erkältungsschnupfen nicht der Fall ist. Auch das Schnupfensekret liefert Hinweise: Dieses ist bei der Pollenallergie klar und wässrig, bei einer Erkältung jedoch dickflüssiger und manchmal auch gelblich-grün. Wenn zudem die Augen vehement jucken, ist dies ein weiteres Heuschnupfen Symptom, ebenso wie allzu heftige Niesattacken.

Weitere Informationen zum Thema Heuschnupfen & Pollenallergie gibt es hier:

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Freeware
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Deutsch
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2017
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