Grafikformate

Bilddatei ist nicht gleich Bilddatei. Im Laufe der Jahre haben sich viele verschiedene Grafikformate ausgebildet, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Dabei gilt es grundsätzlich folgende Arten der Grafikformate zu unterscheiden.

Unkomprimierte Grafikformate bilden Pixel für Pixel die benötigten Farbinformationen ab. In einer Grafikdatei von nur 1.024 x 768 Pixeln werden also Detailinformationen zu 786.432 Bildpunkten gespeichert - diese Technik wird vom mittlerweile etwas veralteten Bitmap-Format BMP, oder auch PPM und Windows Icons im ICO-Format genutzt. Dass dieses Grafikformat entsprechend viel Speicherplatz benötigt, liegt auf der Hand. Entsprechend viel weniger Speicherplatz benötigen komprimierte Grafikformate wie JPG. Ebenfalls komprimiert, aber mit der Möglichkeit zur Speicherung von Transparenzen gewinnt zudem das PNG Grafikformat zunehmend an Bedeutung.

Diese reinen Grafikformate bilden ausschließlich Bilddaten ab und werden von weiteren Formaten ergänzt. Dazu zählt etwa das animierte Grafikformat GIF (Graphics Interchange Format), das allerdings mittlerweile zunehmend von Flashanimationen abgelöst wird. Weitere Grafikformate stammen aus dem Bereich der professionellen Bildbearbeitung sowie des Desktop Publishing. Zu diesen Dateiarten zählen etwa das Photoshop Grafikformat PSD sowie TIFF. Hier werden zusätzliche Informationen wie Pfade und Ebenen in der Grafikdatei abgelegt.

Erwähnt seien noch die verschiedenen CAD-Formate, die als Vektor-Grafikformate zu zählen sind. Diese Dateien enthalten Vektorinformationen, die für eine einwandfreie Vergrößerung ohne Artefakte notwendig sind. Zu diesen Grafikformaten zählen beispielsweise XAR, SVG, DXF und DWG. Die hier gelisteten Bild und Foto Konverter wandeln die genannten Grafikformate untereinander um.