Schreibprogramm

Wer auf der Suche nach dem passenden Schreibprogramm ist, kommt um Microsoft Word nicht vorbei. Denkt man. Dabei gibt es zahlreiche Alternativen, die einen ähnlichen Funktionsumfang haben, aber teilweise gratis zum Download zur Verfügung stehen.

Das perfekte Schreibprogramm zur Textverarbeitung

Die Anzahl an Software im Bereich Text ist nahezu unüberschaubar. Deswegen sollten sich User vorab überlegen, für welchen Zweck die Programme eigentlich eingesetzt werden sollen. Grob lassen sich drei Arten unterscheiden: Editoren, Textverarbeitungs- und Layoutprogramme. Im umfangreichen Downloadbereich von freeware.de finden sich zu jeder Sparte sowohl kostenlose Testversionen von Shareware als auch Freeware.

Die simple Variante: Textedioren

Wer ein einfaches und reduziertes Schreibprogramm sucht, sollte mit sogenannten Texteditoren arbeiten. Im Gegensatz zu gängigen Textverarbeitungsprogrammen verfügen Editoren nur sehr eingeschränkt über Layout- und Formatierungsmöglichkeiten. Die in dieser Software erstellten Dokumente erkennt man zumeist an der Dateiendung .txt. Da die Programme nur wenige Funktionen bieten, sind sie klein und flott, weshalb sie sich hervorragend für Notizen eigenen. Diese Tools bieten daneben den Vorteil, dass sich formatierte Dokumente von eben diesen Formatierungen reinigen lassen und eine reine Textdatei erstellt werden kann. Bekannte Editoren für Windows sind beispielsweise Notepad oder TextPad.

Schreibprogramm

Der Klassiker: Textverarbeitungsprogramme

Das, was die meisten klassischerweise unter einem Schreibprogramm verstehen, sind im strengen Sinne Textverarbeitungsprogramme. Das bekannteste und mit zahlreichen Funktionen ausgestattete ist wohl Microsoft Word. Doch es gibt zahlreiche Alternativen, die ähnliche Features bieten und deutlich günstiger oder gar gratis zu erwerben sind. Dazu zählen beispielsweise OpenOffice, das alle Microsoft-Office-Programme von Excel bis PowerPoint ersetzen kann – und das völlig kostenfrei. Im Unterschied zu den oben genannten Texteditoren bieten diese Programme zahlreiche Funktionen zur Textformatierung und zum Layout. Daneben lassen sich Dateien wie Grafiken oder Bilder einfügen und bearbeiteten. Zwar liegt bei Textverarbeitungsprogrammen der Schwerpunkt auf der Erstellung von Texten wie Briefen oder Hausarbeiten, allerdings lassen sich mit etwas Geduld auch professionell wirkende Layouts erstellen.

Schreibprogramm MS Word

Der letzte Schliff: Layoutprogramme

Wirklich professionell hingegen lassen sich die verfassten Texte in Layoutprogrammen setzen. Das sind im klassischen Sinne zwar keine Schreibprogramme mehr, aber mit ihnen lassen sich verschiedenste Textarten leserfreundlich formatieren und gestalten. Das Standardprogramm für diesen Bereich der Textaufbereitung ist Adobe InDesign – sozusagen das Gegenstück zu dem, was Microsoft Office im Bereich der Textverarbeitung ist – aber auch hier gibt es zahlreiche kostenlose Varianten. Der Fokus dieser Software liegt auf der Erstellung von Dokumenten, die irgendwann tatsächlich in Druck sollen. Das können beispielsweise Broschüren, Bücher oder Magazine sein. Die offizielle Bezeichnung dieser Erstellung von Druckvorlagen ist Desktop-Publishing (DTP).