Die Ex-Schiegermutter in spe sagte immer: „Wetter gibt’s immer!“ Doch wie wird es heute Abend, am Wochenende oder am Urlaubsort? Welche Klamotten müssen gepackt werden? Kann man an den Badesee fahren oder sollte man sich besser auf einen Sonntagnachmittag mit Couching und Chips einstellen? Was Privatpersonen bei der persönlichen Tagesplanung hilft, ist aber auch ein wichtiges Instrument für die Wirtschaft. Wetterprognosen nehmen beispielsweise Einfluss auf die Organisation von Kapazitäten in der Energiewirtschaft oder die zeitliche Planung in der Landwirtschaft. Umso wichtiger sind genaue Analysen und Vorhersagen, schließlich hängt bares Geld von ihnen ab. Die beste Software, die treffsichersten Tools und genauesten Apps gibt’s hier im Download-Bereich.

Wetter: Vorhersagen und Prognosen

Die Verlässlichkeit der Vorhersagen ist in den letzten 30 Jahren deutlich angestiegen. Inzwischen haben die Prognosen für den nächsten Tag eine Treffgenauigkeit von 90 Prozent. Für die nächsten drei Tage liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Vorhersage und Klima übereinstimmen, bei immerhin noch 75 Prozent. Eine hundertprozentige Genauigkeit kann allerdings der beste Meteorologe nicht erreichen. Das liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen werden nicht alle wetterrelevanten Vorgänge in der Erdatmosphäre erfasst. Zum anderen bleibt das Wetter einfach bis zu einem bestimmten Grad unvorhersehbar – was das Ganze ja auch irgendwie spannend macht.

Wetter

Arten der Vorhersage:

Dass nicht allein die Temperatur entscheidend ist, zeigt die Vielfalt der Prognosen. Meteorologen ermitteln beispielsweise Vorhersagen für die Niederschlagssumme, das Temperaturmittel oder Abweichungen von diesen Werten. Für private Nutzer sind vor allem folgende Prognosen interessant:

  1. Wetterwarnung: Eigentlich wird zwischen Wetter- und Unwetterwarnung unterschieden. Wetterwarnungen weisen auf Erscheinungen hin, die eventuell gefährlich werden können – wie ein Gewitter zum Beispiel. Unwetterwarnungen hingegen gibt es, wenn tatsächlich Personen- oder Sachschäden zu befürchten sind.
  2. Regenradar: Mit dem Regenradar lässt sich die Niederschlagswahrscheinlichkeit für die nächsten Stunden oder Tage ermitteln.
  3. Wolkenradar: Wo derzeit die Sonne scheint, wo es Wolken oder Regen gibt, lässt sich mit diesem Tool verfolgen, das meist genauer ist als die Wettervorhersagen.
  4. Niederschlagsprognose: Die Karten geben eine gute Prognose darüber, wann und wo mit Regen oder Schnee zu rechnen ist.
  5. Windprognose: Hier werden die maximalen Windgeschwindigkeiten prognostiziert. Anhand der Daten lassen sich mögliche Starkwindereignisse rechtzeitig erkennen.
  6. Temperaturprognose: Die Temperaturvorhersage ermittelt die zu erwartenden Höchst- und Tiefsttemperaturen.

Umfangreiche Wetter-Software

Auf freeware.de gibt es eine umfangreiche Auswahl an Tools rund ums Wetter. Ob Wetterstation für den Desktop oder ein animierter Wetterfrosch. Mit der Software, den Apps oder den Browsererweiterungen sind Nutzer immer auf das kommende Wetter vorbereitet.