# Ein Format verkleinert die Welt - vom Komprimieren und Dekomprimieren

Wer kennt es nicht - die Daten häufen sich, Platzmangel entsteht, widerwillig muss man Daten löschen. Als Phil Katz, amerikanischer Programmierer, das ZIP-Datenformat entwickelte, schuf er ein Mittel gegen horrende Datenmengen.

Das Format fungiert als Komprimierer, welcher den Speicherplatzbedarf einer Datei verringert und sogar als Containerdatei fungieren kann. Dabei werden zusammengehörige Dateien oder Verzeichnisbäume über ein Programm zusammengefasst.

Ein bekanntes Koprimierungsprogramm ist beispielsweise 7-Zip, welches frei zum Download bereit steht. Das Programm kann jedoch auch noch viele andere Formate komprimieren und dekomprimieren.

Um das unbefugte Öffnen von Dateien zu verhindern, kann die Komprimierung zusätzlich mit einem Passwort versehen werden. Dann kann es nur von Personen, welche das Passwort kennen, wieder geöffnet werden. Außerdem lässt sich das Archiv geteilt verpacken, um beispielsweise große Dateien auf CDs oder DVDs brennen zu können.

Der Name leitet sich übrigens vom englischen Wort "zipper" ab, was Reißverschluss bedeutet und die Art, wie Daten zusammengefasst werden, verdeutlicht.